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Friedberg

11.09.2019

Nachruf auf Hans Rabl: Friedberg hat ein Urgestein weniger

Hans Rabl hat sich sein Leben lang für Friedberg engagiert.
Bild: László Dobos (Archiv)

Hans Rabl prägte die Stadt mit seinem Engagement. Seine große Liebe galt der Musik - doch seine Heimatliebe ging noch weiter.

Am 3. Oktober 1942 kam Hans Rabl im alten Friedberger Krankenhaus zur Welt, am 7. September 2019 verließ er sie an eben jeder Stelle. Sein ganzes Leben drehte sich um Friedberg, wie sein Sohn Armin Rabl erzählt: „Mein Vater hatte in seinem Leben drei Wohnadressen, und alle lagen im Kerngebiet von Friedberg.“

Hans Rabl war vor allem den Musikern der Region wohlbekannt. Zur Musik kam er bereits in seiner Jugend, spielte Klavier und Schlagzeug. Rund zehn Jahre lang war er Vorsitzender der Friedberger Stadtkapelle, 1996 wurde er zum Bezirksvorsitzenden im Allgäu-Schwäbischen Musikbund für den Bezirk 14 – Aichach-Friedberg, seine Heimat.

Hans Rabl war auch im Friedberger Museum aktiv

Hans Rabls Leben war der Musik gewidmet. Wie sein Sohn Armin schildert, setzte er sich auch für die Zukunft der Kapellen und in der Jugendarbeit ein. Doch die Heimatliebe Rabls ging über die Musik hinaus. Er interessierte sich sehr für die Geschichte und Kultur von Friedberg. Lange Jahre übernahm er im Friedberger Museum die Aufsicht, auch nach der Wiedereröffnung des Gebäudes war er dort noch für mehrere Monate tätig. Einen starken Kontrast zu diesen Vorlieben bildete der berufliche Weg von Hans Rabl – er arbeitete abseits von Musik und Kultur als Maschinenbauingenieur. Hans Rabl war knapp 53 Jahre lang mit seiner Frau Renate verheiratet, die ihn in seinen Vorhaben unterstützte. Armin Rabl ist deren einziges Kind, inzwischen hat auch er einen Sohn: „Mein Vater konnte seinen Enkel noch rund fünfeinhalb Jahre miterleben. Die beiden waren ein echtes Dream-Team“, sagt Armin Rabl.

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 19. September, um 9.30 Uhr in St. Jakob mit anschließender Beerdigung in Herrgottsruh statt.

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