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Rotes Kreuz

10.04.2015

Nachwuchssorgen kennt man hier nicht

Genau 11231 Stunden ehrenamtlichen Dienst leisteten im vergangenen Jahr die Mitglieder der Bereitschaft beim Roten Kreuz in Friedberg.

Allerdings gibt es bei der Bereitschaft andere Probleme zu melden

Genau 11231 Stunden ehrenamtlichen Dienst leisteten im vergangenen Jahr die 51 Mitglieder der Bereitschaft beim Roten Kreuz in Friedberg. Dies entspricht rund 7,5 hauptamtlichen Stellen; das Engagement der Friedberger Rotkreuzler spart somit rund 300 000 Euro an Personalkosten ein, rechnete Thomas Winter, stellvertretender Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes und selbst ehrenamtliches Mitglied in der Bereitschaft, bei der Jahreshauptversammlung vor.

„Während viele Vereine Nachwuchssorgen haben, können wir uns sogar über Zuwachs freuen“, so Winter. Die allermeisten ehrenamtlichen Stunden entfallen auf den Rettungsdienst, den Helfer vor Ort in Dasing und Sanitätsdienste bei verschiedensten Veranstaltungen wie dem Open Air Reggae in Wulf oder dem Friedberger Volksfest. Sowohl die Anzahl als auch die Anforderungen der Sanitätsdienste sind deutlich angestiegen. Für die Organisation sprach Winter einen besonderen Dank an Christian Jesussek und Tobias Reif aus.

1200 Einsatzstunden geleistet

Die Helfer vor Ort (HvO) in Dasing, ein Dienst, den das Rote Kreuz erst im Oktober 2013 übernommen hat, leisteten 1200 Einsatzstunden, es konnten im vergangenen Jahr 40 Patienten versorgt werden. Außerdem organisierten die Rotkreuzler neun Blutspendetermine in Friedberg und Dasing und sieben Erste-Hilfe-Ausbilder führten 31 Kurse durch. Auf den Umzug der Friedberger Dienststelle im August entfielen über 1000 ehrenamtliche Stunden.

Der „Glückshafen“ wird künftig nicht mehr auf Volksfesten und Märkten zu finden sein. Da die Losverkäufe stetig zurückgingen und 2014 sogar ein Verlust verzeichnet wurde, hat man beschlossen, diesen Dienst nicht fortzuführen. Dafür wird sich die Bereitschaft verstärkt an den Marktsonntagen präsentieren, und nach dem großen Erfolg des Tags der offenen Tür im vergangenen Herbst wird dieser nochmals wiederholt werden.

„Ein wenig Sorge macht mir die Entwicklung der Altstoffsammlung“, erklärte Thomas Winter. „Wir haben 20 Prozent weniger Altpapier als im Vorjahr bekommen; bei den Altkleidern beträgt der Rückgang sogar 55 Prozent. Die Erlöse sind jedoch eine wichtige Einnahmequelle für unsere Bereitschaft und das Jugendrotkreuz.“ Er appellierte daher: „Bitte unterstützen Sie uns bei unseren Sammelterminen!“ Zum Schluss gab Winter noch einen Ausblick auf 2015. Größeren Personaleinsatz erfordern der G-7-Gipfel im Mai/Juni wie auch die BR-Radltour zu Beginn der Sommerferien. Friedberg liegt diesmal erstmals auf der Tour und ist das Ziel der ersten Etappe. (FA)

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