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Ried-Zillenberg/Egenburg

24.10.2010

Neuer Radweg ist ein Glücksfall

Bürgermeister, Grundstückeigner und die beiden Ortsgeistlichen durchschnitten das Band für den neuen Radweg zwischen Zillenberg und Egenburg. Foto: Manfred Sailer
Bild: Manfred Sailer

Ein lang gehegter Bürgerwunsch geht nun in Erfüllung. Der nun eröffnete Radweg zwischen Zillenberg und Egenhofen ist ein Zeichen dafür, dass interkommunale Zusammenarbeit sich lohnt. Von Martin Sailer

Ried-Zillenberg/Egenburg. Ein lang gehegter Bürgerwunsch geht nun in Erfüllung. Der nun eröffnete Radweg zwischen Zillenberg und Egenhofen ist ein Zeichen dafür, dass interkommunale Zusammenarbeit sich lohnt.

Dies haben die Bürgermeister von Pfaffenhofen (Landkreis Dachau), Helmut Zech, und Ried (Landkreis Aichach-Friedberg), Anton Drexl, demonstriert. Zusammen mit Grundbesitzern, Gemeinderäten und Vertretern des Straßenbauamtes durchschnitten sie das Band zum gemeinsamen Radweg. Dieser verbindet nicht nur ihre zwei Gemeinden, sondern auch zwei Regierungsbezirke miteinander und sorgt für eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit entlang der viel befahrenen Staatsstraße 2052.

Schon während der Eröffnung wurde die Notwendigkeit des Radweges klar. Zahlreiche vorbeidonnernde Fahrzeuge forderten den Rednern und Zuhörern einiges ab und zeigten, dass die Straße für Radfahrer überhaupt nicht benutzbar, weil viel zu gefährlich ist.

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Den kirchlichen Segen für den neuen Weg haben die Pfarrer der beiden Gemeinden gegeben. Pfarrer Richard Nowik aus Odelzhausen und Pfarrer Michael Würth aus Ried. Helmut Zech lobte die gute Zusammenarbeit der beiden Gemeinden. Besonders hervor gehoben hat er dabei seinen Amtskollegen Anton Drexl und seinen Stellvertreter Albert Pitzl, die die Bauleitung für das Projekt hatten. Anerkennung von beiden Bürgermeistern gab es auch für das Entgegenkommen der Grundbesitzer, die Areale abgetreten haben. Angestoßen wurde das Projekt durch Konjunkturpaket II, in dem die Bundesregierung erhebliche Fördergelder bereitgestellt hat. Entschluss, Planung und Bau des Weges erfolgten in Rekordzeit.

Baubeginn war im Mai (wir berichteten). Insgesamt ist der neue Weg 5,6 Kilometer lang. Der Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße von Egenburg nach Zillenberg kostet insgesamt 1.279.000 Euro. Bürgermeister Helmut Zech: "Davon sind 1.244.000 Euro förderfähig. Wir haben einen Zuschuss in Höhe von 950.000 Euro in Aussicht gestellt bekommen. Das ist ein Glücksfall, so günstig bekommen wir nie mehr einen Radweg."

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