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Erfolgsveranstaltung in Kissing

03.05.2018

Neuerungen bei Gartentagen auf Gut Mergenthau kommen gut an

Glücklich mit einem Arm voll Pflanzen zeigte sich diese Besucherin auf der Gartenausstellung.
Bild: Heike John

Rund 20000 Gäste besuchen die Freiluftausstellung, die erstmals unter Regie der Gutsbesitzer auf Mergenthau stattfand. Und die Veranstalter haben schon wieder Ideen fürs nächste Mal.

Rund 20000 Besucher bei schönstem Frühlingswetter und zufriedene Aussteller, von denen sich einige schon wieder fürs nächste Jahr angemeldet haben – Monika Fottner ist glücklich über den Verlauf der ersten Lebensraum Garten, die sie mit ihrem Partner Ulrich Resele komplett in Eigenregie auf Gut Mergenthau ausgerichtet hat. „Es war ein toller Einstand für uns“, sagt sie.

Viele Eindrücke davon gibt es auch in unserer Bildergalerie.

Schon am Eröffnungstag war der Andrang so groß, dass sich vor der Kasse eine Schlange bildete. „Daraus haben wir gelernt, dass wir bei schönem Wetter am Eingang noch mehr Leute einsetzen müssen“, sagt Monika Fottner. Schon am nächsten Tag sei dieses Problem behoben gewesen, sagt sie. „Wir lernen schnell dazu“, sagt die Gutsbesitzerin.

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Wie berichtet, haben die früheren Veranstalter die große Freiluftausstellung nach 17 Jahren aus Altersgründen abgegeben. Die „Neuen“ haben bereits erste Veränderungen umgesetzt. Um zu sehen, was den Leuten gefällt, haben diese Rückmeldezettel zum Ausfüllen bekommen. Die sind natürlich noch nicht komplett ausgewertet, doch beim ersten Durchsehen ist die Resonanz von allen Seiten positiv. Den Gästen hat es gefallen und die Aussteller verzeichnen tatsächlich höhere Einnahmen. Das hängt natürlich zum einen mit der perfekten Witterung zusammen, doch auch einige Neuerungen dürften dazu beigetragen haben.

Mehr Sitzgelegenheiten auf der Lebensraum Garten

Gut angenommen wurden beispielsweise die neuen Sitzgelegenheiten, um beim Bummel auch mal eine Pause zu machen. Denn die rund 140 Aussteller wurden etwas großzügiger im Gelände verteilt. „Da sind einige länger geblieben als in den Vorjahren“, so ist Monika Fottners Eindruck.

Reger Betrieb herrschte bei den neuen Kinderangeboten mit Kletterhaus und Go-kart-Bahn. Das wollen die Veranstalter im kommenden Jahr unbedingt beibehalten, ebenso wie die großen Bollerwagen, die es auszuleihen gab. „Das wird sich noch mehr rumsprechen“, ist die Veranstalterin überzeugt. Und schon heuer war zu sehen, dass diejenigen, die einen Wagen dabei hatten, ihn auch gut mit Einkäufen füllten.

Ein weniger schönes Ergebnis der Lebensraum Garten ist, dass am Ende zwei herrenlose Katzen zurück blieben. Monika Fottner, die auf Gut Mergenthau seit vielen Jahren auch die beliebte Waldweihnacht veranstaltet, hat leider immer wieder Erlebnisse mit ausgesetzten Tieren. „Einmal wurde uns sogar ein Hund an der Info angebunden und einfach nicht mehr abgeholt“, erzählt sie. Eine der Katzen ist tätowiert, insofern bestehen gute Aussichten das Herrchen ausfindig zu machen. Das andere Tier war in einem sehr schlechten Zustand, als es von einer Mitarbeiterin in einem der Gastronomiebereiche gefunden wurde. Nach zwei Tagen am Tropf beim Tierarzt ist diese Katze nun außer Lebensgefahr und hat bei der Finderin sogar ein neues Zuhause bekommen.

Schon beim Abbauen und Aufräumen denken Monika Fottner und Ulrich Resele wieder über die nächste Lebensraum Garten nach. Eine Idee haben sie schon für den etwas weiter entfernten unterhalb des Gutes gelegenen Parkplatz. Sie wollen einen Transport für alte und gehbehinderte Menschen anbieten – „aber wie genau, das wissen wir noch nicht“, sagt Monika Fottner.

Weiter verfolgen will sie in den kommenden Jahren die ökologische Ausrichtung der Lebensraum Garten. Bereits in diesem Jahr hielt sich der Verpackungsmüll in Grenzen. „Wir werden aber weiter auf die Aussteller zugehen, dass sie Plastiktüten so weit als möglich vermeiden“, sagt die Veranstalterin. Eine Herausforderung ist das vor allem für die Gärtnerbetriebe. Denn Papiertüten weichen schnell durch. Doch einige haben es sogar geschafft, auf Plastiktöpfe zu verzichten. „Es bewegt sich was, aber man muss es auch immer wieder ins Gedächtnis rufen“, ist Monika Fottner überzeugt.

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