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Sozialstation

21.03.2015

Neues soziales Projekt in der Kurzzeitpflege?

Friedberger Förderverein muss sich noch gedulden, bis feststeht, wer an der Hermann-Löns-Straße einzieht

Noch ist offen, was aus den frei gewordenen Räumen der Kurzzeitpflege der Friedberger Sozialstation an der Hermann-Löns-Straße wird. Die Verantwortlichen denken daran, dort ein neues soziales Projekt unterzubringen, wie es bisher in Friedberg noch nicht besteht. Momentan laufen dazu Gespräche, deren Ergebnis noch nicht feststeht. Darüber informierte Vorsitzender Hannes Proeller bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins Ambulante Krankenpflege – Sozialstation Friedberg.

Dabei ging es noch einmal um die Schließung der Kurzzeitpflegestation der Sozialstation Friedberg gGmbH. Proeller erläuterte den Teilnehmern, dass der Förderverein die Entscheidung des Gesellschafters, der Bürgerstiftung Sozialstation Friedberg, zur Schließung mitgetragen hatte. Denn die Einrichtung hatte bereits seit einigen Jahren immer wieder mit Schwierigkeiten wie ungenügender Auslastung und entsprechenden Defiziten zu kämpfen.

Der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Wolfgang Rockelmann, stand ebenfalls Rede und Antwort zur Schließung der Kurzzeitpflege. Er betonte, dass es auf Dauer nicht zu verantworten wäre, die Station weiter zu führen. Dies hätte sowohl die Stiftung als Gesellschafter als auch den Förderverein als Unterstützer an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gebracht. Der Schatzmeister des Fördervereins, Thomas Radlmayr, legte Zahlen über die finanzielle Entwicklung in den vergangenen Jahren vor. So hat allein der Förderverein seit 2007 die Sozialstationen mit Ambulanter Pflege und Kurzzeitpflege mit rund 800000 Euro unterstützt. Das Vereinsvermögen ist in diesem Zeitraum jedoch aufgrund zurückgehender Einnahmen, um etwa 200000 Euro geschrumpft. Die jetzt noch vorhandenen Mittel sind gedacht als Rückstellungen für den dringend notwendigen Brandschutz und auch für Sanierungsmaßnahmen am Gebäude in der Hermann-Löns-Straße.

Den Teilnehmern stellte sich die neue Geschäftsführerin der Sozialstation Augsburg-Hochzoll Friedberg und Umgebung gGmbH, Gudrun Jansen, vor. In einem anschaulichen Vortrag legte sie dar, welche Angebote die Sozialstation bietet, beginnend bei dem Kerngeschäft der Pflege bis hin zur Betreuung von Demenzpatienten und Essen auf Rädern. Dabei konnte sie von einer erfreulichen Entwicklung seit der Fusion der Stationen Hochzoll und Friedberg berichten. Zum Abschluss kündigte Vorsitzender Hannes Proeller an, bei einer weiteren Mitgliederversammlung im Herbst konkret über die künftige Nutzung der Räume informieren zu können.

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