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Nicht nachlassen beim Schutz vor Hochwasser

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Kommentar Von Philipp Schröders
21.05.2019

Die Erinnerungen an die verheerenden Folgen des Pfingsthochwassers 1999 haben sich tief in das Gedächtnis der Menschen im Altlandkreis Friedberg eingebrannt.

Die Wassermassen richteten einen Millionenschaden an. Wie durch ein Wunder kam niemand ums Leben.

Danach herrschte viele Jahre Angst, dass die Fluten wiederkehren. Daher ist es gut, dass inzwischen im Landkreis einige Maßnahmen getroffen worden sind, um eine erneute Katastrophe zu verhindern. Das Wasserwirtschaftsamt hat viel Zeit gebraucht, diese in die Wege zu leiten. Allerdings war es auch nicht immer leicht, die Schritte durchzusetzen. Das Hochwasserrückhaltebecken Putzmühle stand in der Kritik. Zurzeit sind die Merchinger nicht darüber erfreut, dass in ihrem Ort ein Damm errichtet wird, von dem nur die Anrainer profitieren. Doch diese beiden Becken sind wichtige Bausteine im Gesamtkonzept.

Mering und Kissing müssen sich an Hochwasserschutzgebiete halten

Dessen Verwirklichung ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Der Paarausbau in Kissing und Mering kann erst erfolgen, wenn das Becken in Steinach fertiggestellt ist. Wichtig ist daher, dass beide Gemeinden besser darauf achten, im Hochwasserschutzgebiet keine Bebauung zuzulassen.

Lesen Sie unseren Bericht: Als Aichach-Friedberg unter Wasser stand

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