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Tennis

03.05.2018

Noah Thurner schlägt sich prächtig

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Er zeigte in Günzburg schon eindrucksvoll seine Stärke: Noah Thurner. Der Akteur des TC Friedberg erreichte bei den schwäbischen Meisterschaften das Halbfinale und musste sich dort dem späteren Titelträger Michael Feucht geschlagen geben.
Bild: Peter Kleist

Bei den schwäbischen Meisterschaften erreicht das Talent des TC Friedberg das Halbfinale.  Dafür holt sich ein „Senior“ ganz überlegen den Titel.

Es war fast ein überragender Saisonauftakt, doch auch so können sich die Resultate, die der TC Friedberg bei den schwäbischen Meisterschaften einfuhr, sehen lassen. In Günzburg waren die Friedberger bei den Aktiven, den Herren 30 und den Herren 50 vertreten – und brachten einen Titel, einen zweiten sowie einen dritten Platz mit nach Hause. Die Friedberger Akteure scheinen damit bestens gerüstet zu sein für die Saison 2018, die am kommenden Wochenende beginnt.

Ein klasse Turnier spielte Noah Thurner, einer der TCF-Spieler der Herren I, die nun erstmals ins Abenteurer Bayernliga starten. Der 18-Jährige, der in Günzburg an Position zwei gesetzt war, schaffte es bis ins Halbfinale und zog erst dort gegen den späteren schwäbischen Meister Michael Feucht vom TC Augsburg in drei Sätzen mit 6:4, 4:6 und 7:10 den Kürzeren.

Thurner schaltete in der ersten Runde Julian Klose vom TC Wasserburg mit 6:4 und 6:2 aus und hielt in Runde zwei Jakob Ruess vom TC Augsburg mit 7:6 und 6:2 nieder. Im Viertelfinale wartete dann der an fünf gesetzte Maximilian Heinzel vom TC Rot-Weiß Gersthofen auf den Friedberger. Thurner löste auch diese Aufgabe und zog mit 7:5 und 6:2 ins Halbfinale ein. Dort allerdings war für den TCF-Akteur dann Endstation. Zwar gewann er gegen die Nummer vier des Tableaus den ersten Satz noch mit 6:4, musste den zweiten dann aber mit 4:6 an den Augsburger abgeben. Und im Matchtiebreak fehlte nicht viel, aber letzten Endes hatte Feucht mit 10:7 dann das bessere Ende für sich. Der Augsburger siegte schließlich auch noch im Finale gegen Mark Dragomirov vom TC Schießgraben mit 7:6 und 6:4.

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Feucht hatte es schon im Viertelfinale mit einem Akteur des TC Friedberg zu tun bekommen – mit Dean Thurner, der an Position sechs gesetzt war. Der Augsburger warf den TCF-Spieler mit 6:4 und 6:3 aus dem Rennen. Dean Thurner hatte sich zuvor gegen Jan Skerbatis (TC Augsburg) mit 6:2 und 6:2 und gegen den Neugablonzer Markus Spannagel mit 6:0 und 6:1 durchgesetzt. Der Dritte im Bunde des TCF aar Niklas Geßlein, der aber gegen Korbinian Kramer aufgeben musste.

Bei den Herren 30 trumpfte mit Ladislav Drapal auch ein Friedberger auf. In der Gruppenphase besiegte Drapal erst Christian Marz (DJK Ost Memmingen) mit 6:1, 5:7 und 10:7 und dann André Lehmann vom TC Günzburg mit 6:1 und 7:6. In der Endrunde folgte ein 6:3, 6:1-Sieg gegen Stefan Gröbl (TC Schießgraben), ehe sich Drapal im Finale Mario Urban vom TC Reisenburg mit 4:6 und 3:6 geschlagen geben musste.

In der Altersklasse M50 schaffte ein Friedberger dagegen den ganz großen Wurf: Gerhard Hemm, an Position zwei gesetzt, sicherte sich in dieser Kategorie souverän und ohne Satzverlust den Titel. Hemm schlug Gregor Feucht vom TC Augsburg mit 6:0 und 6:1 und räumt dann Markus Brenner vom TC Reisensburg mit 6:1 und 6:0 aus dem Weg. Im Halbfinale ließ der Friedberger dann auch Thomas Schöllhorn vom TC Augsburg mit 6:2 und 6:1 keine Chance. Zu einer Demonstration seiner Stärke wurde dann das Finale gegen die Nummer eins des Turniers, Heiko Baumgart vom TSV Kottern. Der sah gegen Hemm überhaupt kein Land und schaffte nicht einmal einen Spielgewinn. Gerhard Hemm dominierte und sicherte sich mit 6:0 und 6:0 den Titel.

Klar, dass TCF-Trainer und Jugendleiter Jiri Zavadil von den Leistungen seiner Akteure angetan war. „Das waren wirklich ausgezeichnete Ergebnisse“, freute sich Zavadil.

Nun geht es am Wochenende los mit den Punktspielen – und bei den Herren des TCF auch mit einer absoluten Premiere. Erstmals in der Geschichte des Vereins ist eine Herrenmannschaft in der Bayernliga vertreten – und das mit einem Team, das fast ausschließlich aus Akteuren besteht, die aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Einzig die Nummer eins Ivo Minar, der schon einmal die Nummer 64 der ATP-Weltrangliste war, kommt aus Tschechien. „Das ist schon etwas Besonderes“, sagte Zavadil. Am Sonntag steht auch gleich ein Highlight an: Das Spiel beim Lokalrivalen TC Augsburg.

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