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Wohnen in Mering

02.03.2019

Nochmal Nachbessern beim Oberfeld in Mering

Teils kräftig gebaut wird schon am Meringer Oberfeld. Doch bei einigen Grundstücken brauchte es noch Nachbesserungen bei den Vorgaben des Bebauungsplans.
Bild: Philipp Schröders (Archiv)

Mering ändert den Bebauungsplan für sein neuestes Wohnviertel schon zum zweiten Mal.

Bereits zum zweiten Mal muss der Markt Mering beim frisch aufgestellten Bebauungsplan „Am Oberfeld I“ nachbessern. Denn die teils extreme Hangneigung in dem Gebiet macht es den Bauherren schwer.

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Der Bebauungsplan schreibt für jedes Grundstück die Maximalhöhe des Fußbodens fest. Nun sind die Straßen in dem neuen Wohnviertel fertig und es zeigt sich, dass bei den geltenden Festsetzungen die Zufahrten zu den Garagen in Einzelfällen stark abfallen.

Beim extremsten Beispiel läge demnach die Garagenzufahrt 1,10 Meter unterhalb der Straße. Bei den stärker betroffenen Grundstücken hat deswegen der Marktgemeinderat nun beschlossen, die Höhenbezugspunkte noch einmal anzupassen.

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CSU-Fraktionssprecher Georg Resch bezeichnete es als Versäumnis, von dem er sich selbst nicht ausnahm, dass man vorab im Gelände die Höhenbezugspunkte nicht besichtigt habe. Deswegen sprach er sich für die Änderung aus.

Bürgermeister Hans-Dieter Kandler merkte hingegen an, ob es wirklich ein Fehler war, darüber könne man auch anderer Ansicht sein. Die Festsetzung sei aus dem Bemühen entstanden, sowohl den hangaufwärts als auch den hangabwärts gelegenen Eigentümern gerecht zu werden. Man sei aber zu der Änderung bereit, um die Härtefälle zu mindern.

Mering: Nächster Änderungsplan zum Oberfeld kündigt sich schon an

Grünen-Sprecherin Petra von Thienen warf allerdings die Frage auf, ob es nicht besser wäre etwas abzuwarten. Denn am Tag der Sitzung war bereits der nächste Änderungsantrag zum Oberfeld per Email bei den Fraktionen eingetroffen.

Kandler entgegnete jedoch, dass der Antrag erst geprüft werden müsse. Wolfgang Bachmeir (SPD/parteifrei sagte: „Wir können die Leute nicht noch mal um ein paar Monate vertrösten. Die wollen doch zu bauen anfangen.“

In diesem Sinne sprach sich der Gemeinderat dann doch ohne Gegenstimmen für die zweite Änderung des Bebauungsplanes aus.

Am Ende der Sitzung meldete sich Andreas Widmann (SPD/parteifrei) noch einmal bezüglich des Oberfelds zu Wort. Ihm ging es darum, Gerüchte richtig zu stellen, die in Mering offensichtlich zu dem Neubaugebiet kursieren. „Ich werde immer wieder angesprochen, dass es Bürger gibt, die zwei Bauplätze am Oberfeld bekommen haben“, sagte er. Und das sei einfach falsch, betonte Widmann. Wie berichtet, war die Bewerberliste für das Oberfeld lang, so dass viele Interessenten leer ausgingen.

Hintergrund für die Gerüchte könnte eine Besonderheit in dem Baugebiet sein. So gibt es Parzellen, auf denen sowohl eine Bebauung mit einem Einzelhaus als auch mit zwei Doppelhaushälften zulässig wäre. In den meisten dieser Fälle haben sich die Bewerber für eine Einzelhausbebauung entschieden (wir berichteten).

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