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19.06.2009

Öko-Viertel wird etwas lockerer bebaut

Friedberg (scha) - Etwas lockerer als bisher geplant soll das künftige Öko-Wohnviertel am Nordrand von Hügelshart bebaut werden. Dies ist eine Folge der im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eingegangenen Stellungnahmen, über die jetzt der Friedberger Planungsausschuss beriet. "Knackpunkte" waren dabei laut Baureferent Carlo Haupt die Baudichte sowie der Lärmschutz vor einem Speditionsbetrieb in der weiteren Nachbarschaft.

Die ökologischen Aspekte der Planung kamen beim Bund Naturschutz gut an, gleichzeitig wurde aber die Baudichte kritisiert - so auch von der Lokalen Agenda. Probleme mit dem Lärmschutz in der Nacht könnte eine Spedition verursachen. Die Nutzung in der Nacht wurde zwar untersagt. Doch eine endgültige Entscheidung in dem Rechtsstreit steht noch aus.

Durch Umplanungen sollen nun diese Probleme umgangen werden. Am Westrand des künftigen Bauviertels werden bisher vorgesehene Doppelhäuser durch drei Einfamilienhäuser ersetzt. Zudem rücken diese Gebäude etwas ab von den Grundstücksgrenzen. Außerdem wird die mögliche Bebauungstiefe der Doppelhäuser in dem Viertel auf zwölf Meter (zuvor 13,5 Meter) reduziert.

In Sachen Baudichte erinnerte zweiter Bürgermeister Roland Fuchs an den Grundsatz des sparsamen Umgangs mit dem Grund und Boden. Der Planungsausschuss war mit den Änderungen einverstanden. Nun wird der Bebauungsplan überarbeitet und dann erneut ausgelegt.

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Eberlestraße Schon stattliche 45 Jahre alt ist der Bebauungsplan für die beiden Häuserzeilen nördlich der Eberlestraße. Die eng gefassten Vorgaben lassen den Hausbesitzern dort wenig Spielraum für Anbauten. Der Planungsausschuss beauftragte nun die Verwaltung, Vorschläge zu erarbeiten, damit zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann. Als Zielrichtung gab der Ausschuss maßvolle Erweiterungen vor.

Hochwasserschutz Stadtrat Leo Büchler übergab Unterschriftenlisten von Bürgern aus Bachern. Sie fordern nach dem Unwetter Ende Mai einen besseren Schutz vor dem Hochwasser des Eisbachs. Zweiter Bürgermeister Fuchs betonte, dass die Stadt die Sorgen der Betroffenen ernst nimmt. In der nächsten Sitzung des Friedberger Bauausschusses steht das Thema auf der Tagesordnung.

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