Newsticker

Bundesregierung erklärt fast ganz Österreich und Italien zu Risikogebieten
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Parkproblem am Ortsausgang

Gemeinderat

18.02.2015

Parkproblem am Ortsausgang

Statt eines Halteverbots setzt Schmiechen auf den Dialog mit den Anwohnern

Erneut sorgte die Parksituation an den Ortsausfahrten für Diskussion im Schmiechener Gemeinderat. Nachdem bei der Verkehrsschau im Oktober vonseiten der Polizei festgestellt wurde, dass eine Durchfahrt für landwirtschaftliche Fahrzeuge gut möglich sei, holte Bürgermeister Josef Wecker eine weitere Stellungnahme der Verwaltungsgemeinschaft Mering ein. Denn aus Sicht einiger Gemeinderäte bestehe dort nach wie vor dringender Handlungsbedarf.

„Wenn ich mit einem Anhänger mit drei Meter Breite unterwegs bin, brauche ich etwa vier Meter Platz. Da komme ich nicht mehr durch“, beklagte Alfons Sedlmair. Gemeint war dabei vor allem der Kappelweg, aber auch die Steindorfer Straße, die Meringer Straße und die Eglinger Straße standen bereits im Fokus. Zudem wurde bereits beobachtet, dass der Schulbus auf den Gehweg ausweichen muss, um an parkenden Autos vorbeizukommen. Wird durch die zusätzliche Belastung eine Sanierung nötig, müssten sich die Anwohner wiederum an den Kosten beteiligen.

Wecker erklärte, dass er bereits mit einigen Anwohnern gesprochen habe. Diese gaben an, ihre Fahrzeuge teilweise bewusst an der Straße zu parken, um die landwirtschaftlichen Fahrzeuge auszubremsen und ihre Kinder zu schützen. Die Gemeinderäte konnten dieses Argument aber kaum nachvollziehen. Christian Mutter betonte, dass es eher gefährlich sei, wenn Kinder zwischen den geparkten Autos durchlaufen müssten und vom fließenden Verkehr oder gar einem Schulbus übersehen werden könnten. Um das Problem erneut anzugehen, will Wecker für die nächste Verkehrsschau im Sommer eine Liste mit den betroffenen Straßen in der Gemeinde anfertigen. Darüber hinaus will er weiterhin die Anwohner persönlich ansprechen und sie auf das Problem hinweisen. Auch im nächsten Gemeindebrief soll das Parkproblem thematisiert werden. Vielleicht ließe sich so ein Parkverbot umgehen, das nach der Stellungnahme der Polizei sowieso schwer umsetzbar sei.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Weitere Themen waren:

lFeuerwehr Der Gemeinderat bestätigte die Wahl des Kommandanten Manfred Steiner und seines Stellvertreters Bernhard Krischke. Darüber hinaus erhalten Michael Müller und Dominik Kauth einen Zuschuss in Höhe von max. 1000 Euro, um den Führerschein der Klasse C zu machen. Dieser wird benötigt, um das Feuerwehrfahrzeug LF 8 fahren zu dürfen. Ein solches Fahrzeug ist in Schmiechen bereits stationiert.

lDream-Dance-Party Für eine geplante Party am 31. Juli möchte der Burschenverein auf dem Trainingsplatz nördlich der Schlepperhalle ein Zelt aufstellen. Sportverein und Schlepperverein hatten dem bereits zugestimmt und auch der Gemeinderat hat nun sein Einverständnis erteilt. Wecker erklärte, dass der Burschenverein diese Party einmal im Jahr veranstalten möchte. In der Schlepperhalle sei dies nicht regelmäßig möglich, weil dort nur eine große Veranstaltung pro Jahr gewünscht sei. Der Vorsitzende des Burschenvereins, Dominik Steininger, gab an, dass die Veranstalter jedes Jahr auf ein Zelt zurückgreifen möchten, wenn es heuer gut läuft.

lJahresabschluss Wasserwerk Bürgermeister Josef Wecker gab die Zahlen aus dem Jahresabschluss des Wasserwerks für das Jahr 2013 bekannt. Bei einem Umsatz von rund 470000 Euro kam es unterm Strich zu einem Verlust in Höhe von 9171 Euro. Auf Nachfrage der Gemeinderäte führte Wecker an, dass der Gemeindearbeiter mit 20 Stunden pro Woche komplett auf das Wasserwerk gebucht wurde. Da dieser aber neben der Tätigkeit als Wasserwart auch andere Aufgaben ausführt, sollen die Kosten künftig genau aufgeführt und auf die entsprechenden Bereiche aufgeteilt werden. Eine Erhöhung der Kosten müssen die Bürger aus diesem Grund aber nicht fürchten, so der Bürgermeister. Darüber hinaus seien die Wasseruhren getauscht worden. Auch das führte zu höheren Kosten.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren