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25.06.2009

Patienten können sich noch sicherer fühlen

Friedberg (scha) - Als williges Opfer diente Landrat Christian Knauer. An dessen Beispiel demonstrierte Chefarzt Dr. Alexander Stiebens, wie während der Endoskopie (Spiegelung) die Lebensfunktionen von Patienten überwacht werden. Puls und Sauerstoffgehalt im Blut waren beim Landrat vollkommen in Ordnung. Falls im "Ernstfall" ein Patient zum Beispiel bei einer Magen- oder Darmspiegelung irgendwelche Probleme bekommen sollte, signalisiert dies rechtzeitig eine neue Überwachungseinheit. Diese wurde nun mithilfe des Fördervereins des Friedberger Krankenhauses angeschafft ebenso wie ein hochmodernes Ultraschallgerät für die Gynäkologie und Geburtshilfe. Etwa 31 000 Euro haben die zwei Neuanschaffungen zusammen gekostet. Davon haben die Förderer gut ein Drittel - 12 662 Euro - übernommen.

Jedes Jahr im Schnitt 10 000 Euro für die Klinik

Voll des Lobes für die Unterstützung durch den Förderverein war der Landrat. Vorsitzender Rüdiger Lischka gab den Dank weiter an seine 160 Mitglieder sowie an dankbare Patienten, die Spenden beigesteuert haben. In knapp acht Jahren hatte der Förderverein insgesamt 80 000 Euro für die Klinik eingesammelt. Ein weiteres Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des Krankenhauses u. a. bei Vorträgen zu vermitteln. Von den neuen Geräten verspricht sich Rüdiger Lischka, dass sich Patienten noch sicherer und noch besser aufgehoben fühlen.

Durch die Kontrolle mit der zusätzlichen Überwachungseinheit für die Innere Medizin können Patienten u.a. bei Magen- und Darmspiegelungen optimal mit Beruhigungsmitteln sediert werden. Notwendig wurde die Anschaffung wegen steigender Fallzahlen.

Für die Gynäkologie und Geburtshilfe ist das Hightech-Ultraschallgerät gedacht. Es ersetzt einen in die Jahre gekommenen Vorgänger und bietet eine sehr hohe Auflösung. Damit werden viele Eltern ihr ungeborenes Kind sehen. Das Gerät dient aber auch bei vielen anderen Untersuchungen, beispielsweise zur Brustkrebserkennung. Stationiert ist das mobile Ultrallschallsystem im Untersuchungszimmer. Dort ist es jederzeit griffbereit für die benachbarten Entbindungszimmer.

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