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Konzert

16.10.2017

Pianist und Komponist tritt wieder in Merching auf

Der Pianist und Komponist Valerij Petasch gibt wieder ein Klavierkonzert im Merchinger Pfarrsaal.
Bild: Heike Scherer

Valerij Petasch spielt im Pfarrsaal neben Werken von Liszt und Chopin auch eigene Stücke – einige zum ersten Mal

Wie mag es klingen, wenn ein Spaziergänger durch die französische Hauptstadt flaniert und welche bekannten Filmmelodien sind mit dem Namen Hollywood verbunden? Valerij Petasch, der aus Moskau kommt und schon seit 26 Jahren in der Nähe von Ulm lebt, wird es in seinen neuesten romantischen Kompositionen zeigen. Sechs eigene Werke wird er spielen, drei sogar als Uraufführung beim Konzert im Pfarrsaal Merching, wo er am 22. Oktober um 19 Uhr zum dritten Mal nach Auftritten im Oktober 2013 und September 2016 gastieren wird.

Seine weiteren impressionistischen Kompositionen, die er zu Gehör bringen wird, sind eine Etüde im Retrostil sowie die Stücke „Ewige Bewegung“ und „Far Away“. Letzteres spielte er bereits im vergangenen Jahr. Dabei stellt sich Petasch einen Reisenden vor, der auf einem Schiff fern von seiner Heimat unterwegs ist.

Der außergewöhnliche Pianist, der sein Studium am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium mit der höchsten Auszeichnung und Diplom abschloss, unterrichtet auch hochbegabte Studenten der Naturwissenschaften an der Universität Ulm, die ein beachtliches Niveau im Klavierspiel erreicht haben. Schon bei seinem ersten Konzert freute er sich über begeisterte Zuhörer in Merching, die ihm durch anhaltenden Beifall mehrere Zugaben abverlangten. Gerne kehrt er neben Werken aus eigener Feder mit neuen Stücken von Chopin und Liszt im Gepäck zurück.

Die internationale Chopin-Gesellschaft „Polonia“ verlieh Petasch mit einer Urkunde die Ehrenmitgliedschaft für seine herausragenden Chopin-Interpretationen. Auf drei Werke dieses Komponisten dürfen sich die Besucher in Merching freuen. Er wird die Nocturne H-Dur op.9 Nr. 3, das Impromptu Fis-Dur, op. 36 und Fantasie Impromptu cis-Moll, op. 66 spielen. Von dem ungarischen Komponisten Franz Liszt beschloss der international renommierte Künstler, der nicht nur im europäischen Raum, sondern auch in Nord- und Südamerika oder in Israel auftrat, vier Werke zu präsentieren. Er beginnt mit dem eher leisen und ruhigen Consolation, was „Trost“ bedeutet, spielt danach das Petrarka-Sonett und beendet die Soirée mit den flotten Konzert-Etüden Waldesrauschen und Gnomenreigen.

Liszt gilt als einer der produktivsten und vielseitigsten, aber auch einer der anspruchsvollsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Einen Großteil seiner Werke beherrschen nur virtuose Pianisten.

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