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Plakat-Flut: Wahlwerbung aus dem letzten Jahrhundert

Plakat-Flut: Wahlwerbung aus dem letzten Jahrhundert
Kommentar Von Thomas Goßner
17.02.2020

Die Flut an Plakaten schreckt viele Menschen ab. Zum Glück gibt es immer mehr Initiativen, den Polit-Verhau am Straßenrand zu reduzieren.

Größer könnten die Unterschiede kaum sein. Kaum ein Baum und kein Lichtmast entlang der Friedberger Straße in Augsburg, an dem nicht die Plakate für Stadtrat- und OB-Wahl hängen. Kaum hat man dann die Stadtgrenze passiert, lichtet sich der Polit-Verhau. Vier Wochen vor der Abstimmung zeigt sich noch immer eine wohltuende Zurückhaltung der Parteien in Friedberg. Das war bei früheren Wahlen schon schlimmer – vor allem dann natürlich, wenn neben den örtlichen Kandidaten auch noch Bundes- und Landesverbände ihre bunten Bildchen plakatierten.

Auch wenn Werbestrategen das – schon aus Eigeninteresse – vermutlich anders sehen: Die meisten Wählerinnen und Wähler vergeben ihre Stimme wohl nicht nach der Zahl der Plakate, die eine Partei am Straßenrand aufhängt. Im Gegenteil wirkt die Flut auf manchen eher abschreckend, zumal in Zeiten steigenden Umweltbewusstseins.

Dasing und Ried als Vorbilder

Zum Glück gibt es Initiativen, diese Form des Wahlkampfs aus dem letzten Jahrhundert zu reduzieren. Die an politischen Kontroversen nicht arme Gemeinde Dasing geht mit gutem Beispiel voran. Und die Rieder CSU macht vor, was man mit dem eingesparten Geld Sinnvolles machen kann.

Lesen Sie dazu auch: Wahlplakate im Wittelsbacher Land – muss das sein?

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