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Wohnen

27.02.2018

Planung für ehemalige Sparkasse ist weiter umstritten

Kissinger Gemeinderäte beraten über Stellplätze. Lidl will seine Filiale an der Münchner Straße erweitern

Die Planung rund um das ehemalige Sparkassengebäude an der Kornstraße und Eichenstraße wirft weiterhin unter Kissings Gemeinderäten Fragen auf. Gesprächsbedarf sah auch Bürgermeister Manfred Wolf bei der vergangenen Bauausschusssitzung. Die Planung wurde bereits im Oktober letzten Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt und hatte viele Anregungen und Bedenken erhalten. Die Umnutzung des ehemaligen Sparkassengebäudes erweist sich als mehr als schwierig. Das Landratsamt wolle eine Wohngegend, was sich aber aufgrund der Stellplatzsituation als schwierig erweise. Ludwig Asam von den Grünen plädierte dafür, die bestehenden Stellplätze in das neue Konzept zu integrieren. Da aber die Stellplätze direkt an den Gehweg „andocken“ würden, sieht Petra Pfeiffer (SPD) da „ein Gefahrenpotenzial.“

Gerd Sahlender von der Arnold Consult AG stellte einen neuen Plan vor, den das Architekturbüro aufgrund der Vorschläge und Einwände erstellt hatte. Mit den Hinweisen aus dem Bau- und Werksausschuss, die nun noch eingearbeitet werden sollen, wird der Plan erneut dem Ausschuss vorgelegt. Dann sollen auch die teils umfangreichen Schreiben den Räten vorliegen. „Dies ist also nur ein zusätzlicher Schritt“, sagte Wolf.

Die Lidl-Filiale an der Münchner Straße 14 soll erweitert werden. Geplant sind ein Backshop, ein Pfandraum und eine Tiefkühlzelle. Für das Bauvorhaben werden 28 Parkplätze benötigt. 89 Parkplätze befinden sich auf dem Grundstück. „Zum wievielten Mal haben wir da einen Antrag vorliegen?“, witzelte Franz-Xaver Sedlmeyr. „Diesmal handelt es sich um das eigene Grundstück des Lebensmittelhändlers“, erklärte Bürgermeister Wolf. Und: „Ich finde es erfreulich, dass Lidl bleibt.“ Von den Räten hatte auch keiner Einwände.

Die Möbel im Kindergarten Schatzkiste sollen erneuert werden. Bei einer Besichtigung wurde festgestellt, dass sie mittlerweile über 25 Jahre alt und veraltet sind. Schreinermeister Wörle hat dabei erklärt, dass sich die Kosten für eine Reparatur gegenüber den Neupreisen nicht rechnen würden. Außerdem würden die jetzigen Möbel auch nicht den Anforderungen an einen modernen Kindergartenbetrieb entsprechen (offene Schränke, teilweise nicht die richtige Größe). Margrit Piendl vom beratenden Architektenbüro Arnold Consult AG hatte Angebote verschiedener Firmen angefordert. Den Zuschlag hatte die Firma Aurednik mit einer Angebotssumme von rund 25830 Euro abgegeben. Diese Summe wird im Haushalt 2018 eingestellt.

Das Gewerbegebiet Derching-West nördlich der Anschlussstelle an der A8 wird erweitert. Das nahmen die Räte zur Kenntnis. Aufgrund der günstigen Verkehrsanbindung und der hohen Nachfrage nach Gewerbegrundstücken ist es nahezu belegt. (hch)

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