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Mering

27.06.2020

Planung für neuen Hort an Merings Ambérieustraße gestoppt

Die Containermodule für die Erweiterung der Awo-Kindertagesstätte in der Amberieustraße in Mering sind nach den Pfingstferien bezugsfertig für die Nemos.
Bild: Eva Weizenegger

Plus Der neue Hort an Merings Ambérieustraße ist bis 2023 verschoben. Nun investiert die Gemeinde noch einmal 50.000 Euro für Möbel in den alten Räumen.

Der Hortneubau an der Ambérieustraße wird mindestens bis 2023 verschoben. Darüber hatte sich der Gemeinderat bereits bei den Haushaltsberatungen verständigt. Nun fällte der Hauptausschuss den formalen Beschluss. Demnach wird nur noch die Leistungsphase sechs abgeschlossen, welche die Vorbereitung für die Vergabe der einzelnen Arbeiten umfasst. Danach ruht das Vorhaben. Ungewiss ist, wie sich das auf die Förderung auswirkt.

Das erklärte Bürgermeister Florian Mayer auf Anfrage von Mathias Stößlein, Fraktionssprecher der UWG. Laut Mayer wurde der Förderantrag im Februar bei der Regierung von Schwaben eingereicht. Im Idealfall werde der Antrag nur eingefroren, dann könne es zügig weitergehen, wenn die Kommune mit dem Neubau loslegen will. Es könne jedoch auch sein, dass der Förderantrag noch einmal komplett neu gestellt werden müsse.

Durch den späteren Hortbau in Mering können Zuschüsse verlorene gehen

Durch die Verschiebung besteht auch die Gefahr, dass Zuschüsse komplett verloren gehen. Laut Mayer gibt es eine Grundförderung, die immer fließt. Momentan existiere jedoch ein Sonderprogramm, das jeden neuen Hortplatz zusätzlich mit 6000 Euro bezuschusst. Wie lang dieses noch gilt, könne man heute nicht sagen, erklärte Mayer.

Er hatte in der Sitzung kurzfristig einen weiteren Antrag bezüglich des Hortes vorgelegt. Wie berichtet, hatte die Kommune in Hinblick auf den Neubau dem bisherigen Träger, der AWO, gekündigt, die darauf gleich ein Jahr früher als erwartet aufhört. Deswegen übernimmt ab September die KJF als neuer Träger. Im Zuge des Wechsels verlangt die AWO für die Ausstattung der Nemos in der alten Hausmeisterwohnung Ablöse.

Weil die Möbel schon sehr alt sind, plädierte die Verwaltung dafür, eine neue Ausstattung für knapp 50.000 Euro anzuschaffen. Laut Mayer könne diese später in den Neubau mitgenommen werden. Das sorgte für eine Debatte, bei der auch die Differenzen anklangen, die es im Zuge des Trägerwechsels gegeben hatte. Deswegen beantragte Irmgard Singer-Prochazka (SPD), die Verlegung in die nichtöffentliche Sitzung. Wie der Bürgermeister auf Anfrage mitteilte, wurde dann die Anschaffung der Möbel beschlossen.

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