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Plastikmüll in Aichach-Friedberg: 240-Liter-Tonnen reichen

Kommentar Von Eva Weizenegger
15.01.2019

Wir produzieren immer noch zu viel Plastikmüll. Die neuen Gelben Tonnen geben einen Anreiz, das zu ändern.

Jetzt ist sie auch im Landkreis Aichach-Friedberg angekommen, die gelbe Tonne. In der Vergangenheit hatten viele darüber geklagt, dass sie zum Wertstoffhof müssen, um dort ihren Müll zu entsorgen. Viele Bürger waren froh, als endlich das quietschgelbe Müllgefäß vor ihrer Haustür stand. Doch schon bevor die erste Leerungstour im südlichen Landkreis losgeht, kommen die Befürchtungen auf, die Behälter könnten zu klein sein. Einige Bürger fordern bereits jetzt einen vierzehntägigen Leerungsturnus ein.

Statt aber aus vollem Hals sich über die zu kleinen Tonnen aufzuregen, sollte sich jeder einmal selbst an die Nase fassen und sein eigenes Konsumverhalten überdenken. Der Griff zur Plastikverpackung wird den Bürgern immer noch zu einfach gemacht. Es tut scheinbar niemanden weh, wenn er sich die kleinste Kleinigkeit im Internet bestellt, die dann mit einer großen Umverpackung nach Hause geliefert wird. Doch wohin mit der Luftpolsterfolie, den Styroporschnipseln und den Kartonagen? Mit der 240 Liter Tonne wird jedem direkt vor Augen geführt, wie viel Plastikmüll man innerhalb von nur vier Wochen produziert. Vielleicht regt das auch zum Umdenken an.

Lesen Sie hierzu den Artikel: Wird die Gelbe Tonne zu selten geleert?

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