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Politik muss für die Friedberger Sozialstation kämpfen

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Kommentar Von Thomas Goßner
24.04.2019

Wenn die Einrichtung nach Augsburg abwandert, ist das für Friedberg ein herber Verlust.

Die Trägervereine der Sozialstation für Hochzoll und Friedberg haben einen Pflock eingeschlagen: Wenn es mit dem neuen zentralen Standort auf dem Sparkassengelände an der Stadtgrenze nichts wird, geht die mehr als 110-jährige Geschichte der „Ambulanten“ in Friedberg zu Ende. Zwar werden sich die Alten und Kranken weiterhin auf die Unterstützung verlassen können; doch der Sitz der Sozialstation wandert dann hinüber nach Augsburg. Friedberg und seine Bürger verlieren eine weitere wichtige und identitätsstiftende Einrichtung.

Das kann die Politik nicht zulassen, und das kann im Übrigen auch nicht im Interesse der Bewohner von Friedberg-West sein, die gerne ein grünes Stadtteilzentrum hätten. Die Verantwortlichen im Friedberger Rathaus sind gefordert, zusammen mit allen Beteiligten eine Lösung zu finden. Und zwar rasch. Schon im vergangenen Juli wurde erstmals im zuständigen Ausschuss des Stadtrats öffentlich über die Umzugspläne der Sozialstation nach Friedberg-West diskutiert. Seither ist ein Dreivierteljahr vergangen, und es ist klar, dass sich die Stadt nicht noch einmal so viel Zeit lassen kann, um den nächsten Verfahrensschritt zu tun.

Lesen Sie dazu den Bericht Verliert Friedberg seine Sozialstation?

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