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05.06.2009

Projekt Fußgängerzone nimmt die erste Hürde

Friedberg Am 27. September sollen die Friedberger nicht nur über die künftige Bundesregierung entscheiden, sondern auch über die Frage einer Fußgängerzone in der Ludwigstraße. Dies ist jedenfalls der Wunschtermin von Martina Brobst sowie den Grünen-Stadträtinnen Claudia Eser-Schuberth und Marion Brülls, die gestern die Unterschriftenlisten für das Bürgerbegehren an zweiten Bürgermeister Roland Fuchs übergaben.

Sperrung zwischen Bahnhof- und Schlossstraße

Zwischen Bahnhofstraße und Schlossstraße soll die neu gestaltete Ludwigstraße den Fußgängern vorbehalten sein. Von dieser großen Lösung - anstelle eines ebenfalls diskutierten Stöpsels im Bereich der Stadtpfarrkirche - erwarten sich die Akteurinnen, dass die angrenzenden Straßenzüge vom Parkplatzsuchverkehr verschont bleiben. Bewusst ist ihnen, dass noch viele Detailfragen zu klären sind, etwa Parkregelungen für Anwohner, Linienverlauf des Busses oder die Freigabe für Radler.

In nur fünf Wochen sammelten die Initiatorinnen über 2350 Unterschriften, allein beim "Auftakt zum Endspurt" im Café Weißgerber kamen am vergangenen Samstag noch einmal 500 dazu. "Das war viel einfacher als bei der ,Sau in der Au'. Die Leute sind auf uns zugekommen und waren gut informiert", berichtet Martina Brobst. Großes Interesse stellte auch Marion Brülls fest: Viele hätten selbstständig die Listen im Internet heruntergeladen und dann in der eigenen Nachbarschaft Unterschriften gesammelt. Selbst in den Stadtteilen gibt es nach ihren Worten Unterstützer der Fußgängerzone, ebenso wie in den Reihen der Geschäftsleute und Bewohner des Zentrums.

Eine überraschende Erkenntnis war für die Initiatorinnen des Bürgerbegehrens, wie viele auswärtige Kunden nach Friedberg kommen. Die durften zwar nicht unterschreiben, befürworten aber die Sperrung der Ludwigstraße. "Wir sind doch der einzige Ort im ganzen Umkreis mit einem richtigen Ortskern. Da könnte man mehr draus machen", resümiert Claudia Eser-Schuberth diese Gespräche: "Die Kunden wünschen sich das."

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