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Raumprobleme in Friedberg-Süd sind seit Langem bekannt

Kommentar Von Thomas Goßner
26.11.2020

Plus Obwohl die Kommunalpolitik seit 2014 über Lösungen für die Grundschule Süd diskutiert, dauert es noch eine ganze Schülergeneration, bis der Erweiterungsbau steht.

Wir schreiben das Jahr 2014: "Reicht der Platz in der Grundschule Friedberg-Süd noch aus, wenn rundum weitere Neubaugebiete entstehen? Diese Frage warf Claudia Eser-Schuberth (Grüne) im Finanzausschuss des Stadtrats auf. Tatsächlich gibt es verwaltungsintern bereits Überlegungen für einen Erweiterungsbau. Finanzreferent Wolfgang Schuß rechnet mit einem Zeitraum von fünf bis acht Jahren bis zur Verwirklichung."

Diese bald sieben Jahre alte Zeilen aus unserer Zeitung zeigen, wie lange sich die Kommunalpolitik der Probleme im Schulhaus am Bierweg bereits bewusst ist. Nun lässt zwar auch die Ausweisung großer Neubauflächen in der Nachbarschaft noch immer auf sich warten.

Grundschule Friedberg-Süd platzt aus allen Nähten

Doch geänderte pädagogische Anforderungen und die steigende Nachfrage nach Ganztagsbetreuung haben trotz konstanter Schülerzahlen längst zu den Verhältnissen geführt, die man damals befürchtete: Die Schule platzt aus allen Nähten, Räume werden zweckentfremdet, Kinder in Containern untergebracht.

Und das wird noch geraume Zeit so bleiben. Selbst wenn alles nach Plan verläuft, muss noch eine ganze Schülergeneration - und mit ihnen die Eltern und die Lehrer - mit diesen unbefriedigenden Verhältnissen leben. Mehr als ein Jahrzehnt wird seit der damaligen Frage von Claudia Eser-Schuberth im Finanzausschuss vergangen sein, bis das Raumproblem hoffentlich gelöst ist.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Grundschule Friedberg-Süd: Wie groß soll die Mensa werden?

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