Newsticker

Bundesregierung erklärt fast ganz Österreich und Italien zu Risikogebieten
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Reform auch mit den bestätigten Referenten

Stadtrat in Friedberg

24.05.2014

Reform auch mit den bestätigten Referenten

Einige ungültige Stimmzettel landeten bei der Wahl der Referenten in der Wahlurne.
Bild: Karl Aumiller

Viele ungültige Stimmen bei der Wiederwahl von Haupt und Schuß in Friedberg

Friedberg Nach Turbulenzen im Vorfeld um eine angedachte Verkürzung der Amtszeit der Friedberger Bau- und Finanzreferenten (wir berichteten) sind beide für volle sechs Jahre wiedergewählt worden. In der geheimen Abstimmung warfen viele Stadträte ungültige Stimmzettel in die Urne.

Auf den Baureferenten Carlo Haupt entfielen 18 von 30 Stimmen, auf den Finanzreferenten Wolfgang Schuß 23 von 31 Stimmen. Damit schnitt Haupt schlechter ab als vor sechs Jahren (2007: 20 Stimmen), Schuß hingegen besser (2007: 18 Stimmen). Bei der Referentenwahl davor, im Jahr 2002, hatten noch fast alle für die beiden gestimmt.

Im Vorfeld der Stimmabgabe wies der neue Bürgermeister Roland Eichmann darauf hin, dass Haupt und Schuß signalisiert hatten, intensiv an der geplanten Verwaltungsreform mitzuarbeiten. Eichmann warb um Verständnis dafür, dass die beiden bei seinem Versuch nicht mitgezogen hatten, sich nur für drei Jahre wählen zu lassen. Damit wollte der Bürgermeister vor einer Grundsatzdebatte die Amtszeiten angleichen mit dem dritten Referenten Wolfgang Basch (Kommunalreferat), der bis 2017 gewählt ist. Dass Haupt und Schuß da nicht mitzogen, war für Eichmann nachvollziehbar: „Ihr sehr gutes Recht“. Es sei nicht der Fall, dass nun Reformbemühungen ausgebremst werden, betonte Eichmann. Innerhalb der Referate seien weiterhin Veränderungen möglich: „Wir können noch sehr viel erreichen.“

Vor ihrer Wahl hatten sich die beiden Referenten kurz den neuen Stadtratsmitgliedern vorgestellt. Sowohl Haupt als auch Schuß zeigten sich offen dafür, eine Verwaltungsreform konstruktiv zu begleiten. Dass er mit einer Verkürzung auf drei Jahre Amtszeit nicht einverstanden war, begründete Haupt mitden „sehr kurzfristigen neuen Bedingungen“. (scha)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren