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Ried

30.01.2019

Richard Helfer folgt auf Josef Reitner bei der SG Ried

Schützenmeister Richard Helfer bedankte sich bei seinem Vorgänger und Ehrenschützenmeister Josef Reitner für sein Engagement.
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Schützenmeister Richard Helfer bedankte sich bei seinem Vorgänger und Ehrenschützenmeister Josef Reitner für sein Engagement.

Bei der Schützengesellschaft Ried hört der Schützenmeister nach 20 Jahren auf.

Bei der Generalversammlung der Schützengesellschaft Ried gab es einen Wechsel. Richard Helfer ist zum neuen Schützenmeister gewählt worden.

Zunächst berichtete sein Vorgänger Schützenmeister Josef Reitner aber über steigende Mitgliederzahlen. Derzeit hat die SG Ried 137, darunter zwei Ehrenmitglieder und 43 Damen. Das Durchschnittsalter beträgt 42 Jahre. Das sei für einen Schützenverein relativ niedrig. Die SG Ried nehme hier unter den 34 Vereinen im Gau Platz vier ein.

Im Jahr 2018 hob Reitner neben den sonst üblichen Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Ferienprogramm und dem Preiswatten das 53. Gauschießen des Sportschützengaues Friedberg besonders hervor. Die Veranstaltung, die die SG Ried bereits zum vierten Mal ausgerichtet hat, sei ein voller Erfolg gewesen. 559 Schützinnen und Schützen beteiligten sich. „Ein tolles Finalschießen und eine Siegerehrung rundeten diese Großveranstaltung ab“, sagte Reitner. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, besonders beim Küchenpersonal um Sabine Hieble.

SG Ried mit mehreren Mannschaften bei Rundenwettkämpfen

Schriftführerin Rosa Wundlechner berichtete über das Vereinsgeschehen. Zum Schluss erklärte sie, dass es nach 27 Jahren Zeit sei, das Amt in jüngere Hände zu übergeben. Der Kassenbericht von Alexander Steuler zeigte solide Finanzen auf. Dank der Eigenbewirtung im Vereinsheim, dem Gauschießen und sonstiger Veranstaltungen konnte er ein Plus in der Vereinskasse verkünden. Revisor Josef Gerstlacher erklärte, dass die Kasse ordnungsgemäß und sehr ordentlich geführt sei.

Es folgten Berichte von Sportleiter Richard Helfer und Jugendleiterin Christiane Steber. Die SG Ried beteiligt sich mit mehreren Mannschaften Luftgewehr und Luftpistole bei Rundenwettkämpfen. Erstmals startete eine Auflage-Mannschaft. Sie belegt zur Zeit Platz eins in ihrer Klasse. Erfreulich sei auch, dass die erste Mannschaft ihren Platz in der Bezirksliga verteidigte, obwohl sie die letzten Jahre mehrere Schützen ersetzen musste. Neben Teilnahme bei Gau- und Bezirksmeisterschaften schafften es einige bis zur bayerischen und deutschen Meisterschaft.

Der Bericht der Damenleiterin Sabine Hieble war von den vielen Aktivitäten im Verein geprägt. Nicht im Vordergrund standen die sportlichen oder gesellschaftlichen Ereignisse, sondern die Organisation der Küche. Ein weiterer Höhepunkt war die Durchführung des Ursula-Pokal-Finales, das erstmals im Gau Friedberg und im Rieder Schützenheim stattfand. Vorbereitung und Bewirtung lagen in Händen der SG Ried, die sportliche Leitung hatte die Gausportleitung inne. Etwa 100 Schützinnen und Betreuer seien mehr als zufrieden damit gewesen, wie sie bei der SG Ried und von der Gausportleitung betreut wurden. Schussmeister Norbert Helfer berichtete vom Neujahrsböllern, einigen runden Geburtstagen, der Teilnahme am Böllergründungsfest in Tegernbach und dem oberbayerischen Böllertreffen in Scheuring. Die Böllerschützen durften auch bei einer Hochzeit nicht fehlen. Als sich Sabine und Sebastian Reitner sich das Ja-Wort gaben, ließen sie es laut krachen.

Josef Reitner hatte seinen Weggang schon angekündigt

Nach den Grußworten von Bürgermeister Erwin Gerstlacher und dem Zweiten Gauschützenmeister Wolfgang Maschenbauer folgte die einstimmige Entlastung des Schützenmeisters. Die Neuwahlen leiteten Gerstlacher, Maschenbauer und Feuerwehrvorsitzender Franz Kneißl. Als Kassenrevisoren wurden Josef Gerstlacher und Stefan Hieble im Amt bestätigt. Die Fahne begleiten für die nächsten zwei Jahre Tobias Köhler sowie Mathias und Sebastian Reitner.

Zum Schluss bedankte sich der neu gewählte Schützenmeister Richard Helfer bei den aus dem Amt geschiedenen Jugend- und Sportleitern Alexander Greif und Sebastian Reitner. Rosa Wundlechner erhielt einen Geschenkkorb für 27-jährige Tätigkeit als Schriftführerin. Ebenso ein Geschenkkorb ging an Josef Reitner, der zudem nach 20-jähriger Tätigkeit als Schützenmeister nach einstimmigem Beschluss der Versammlung zum Ehrenschützenmeister ernannt wurde. Er hatte bereits vor einem Jahr angekündigt, dass seine Amtszeit bei der Versammlung 2019 zu Ende gehen wird.

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