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Ried

13.03.2020

Ried wählt Erwin Gerstlacher mit 93,3 Prozent

Der Rieder Edeka war das größte Projekt in Erwin Gerstlachers erster Amtszeit als Rieder Bürgermeister. Doch auch für die nächsten sechs Jahre hat er einiges vor.
Bild: Christine Hornischer

Plus Rieds Bürgermeister geht mit klarem Votum in seine zweite Amtszeit. Diese Projekte will er anpacken.

Wer in Ried für die nächsten sechs Jahre die Amtsgeschäfte führt – das stand auch vor der Wahl schon fest. Denn keine der anderen drei Gruppierungen im Gemeinderat hat einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen geschickt. Dass man mit der Arbeit des CSU-Rathauschefs zufrieden sei, wurde in der Opposition ganz offen gesagt.

Und diese Auffassung teilen offensichtlich viele Rieder. Denn mit 93,3 Prozent der Stimmen erreichte er auch für einen Alleinkandidaten ein sehr gutes Votum. „Es ist ein tolles Ergebnis. Aber ich bin nicht euphorisch, eher erleichtert, dass es jetzt geschafft ist“, sagt Gerstlacher ehrlich. Denn die vergangenen zwei Wochen hätten mit Wahlvorbereitung und der Sondersituation durch das Corona-Virus für die Verwaltung sehr viel Arbeit bedeutet.

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Mit gutem Ergebnis in die zweite Amtszeit für Ried

Er freue sich jedoch, mit diesem guten Abschneiden in die zweite Amtsperiode zu starten: „Es ist die Bestätigung, dass die Arbeit als Bürgermeister auch honoriert wird“, sagt er. Denn obwohl er selbst vor seiner Wahl bereits sechs Jahre lang den vorherigen Bürgermeister als Stellvertreter begleitet hat, stellt er im Nachhinein fest: „Was als Bürgermeister alles von einem gefordert wird, das habe ich nicht gewusst“.

Den Ausgang der aktuellen Kommunalwahl hat Erwin Gerstlacher im Rieder Rathaus verfolgt. Eine gemeinsame Veranstaltung aller Fraktionen gab es – in Zeiten von Corona – anders als vor sechs Jahren diesmal nicht. Die CSU traf sich jedoch später am Abend noch beim Kienberger.

„Ich freue mich auf die nächsten sechs Jahre“, sagt Gerstlacher, der sich noch einige Projekte vorgenommen. So soll beispielsweise das Rathaus einen barrierefreien Zugang erhalten. Und auch der zweite Bauabschnitt des Rieder Dorfplatzes samt Bushaltestelle und Maibaum kann mithilfe der Städtebauförderung realisiert werden.

Wie der Wahlabend im Landkreis Aichach-Friedberg verlief, können Sie hier nachlesen:

Wahl im Kreis Aichach-Friedberg: Metzger bleibt Landrat - alle Ergebnisse

Detaillierte Ergebnisse für Ried lesen Sie hier:

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