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Kissing

27.01.2018

Robert Sturm übernimmt Sitz im Gemeinderat

Robert Sturm (links) ist von Kissings Bürgermeister Manfred Wolf als neuer Gemeinderat vereidigt worden.
Bild: Philipp Schröders

Der Spediteur tritt in Kissing die Nachfolge von Andrea Freudenthaler an. Hundekot sorgt für Ärger.

Als neuer Gemeinderat für die Freie Wählergemeinschaft ist Robert Sturm bei der letzten Sitzung des Gremiums von Bürgermeister Manfred Wolf vereidigt worden. Der 57-jährige Speditionskaufmann folgt auf Andrea Freudenthaler, die Ende vergangenen Jahres nach schwerer Krankheit gestorben war.

Der Name Sturm ist in Kissing bekannt. Seit über 30 Jahren führt die Inhaberfamilie ein Transportunternehmen. Die Kissinger Spedition ist erfolgreich im nationalen und internationalen Transport von Agrargütern. Robert Sturm hält dabei die Fäden im Unternehmen zusammen. Nun engagiert er sich im Gemeinderat. Nach dem Tod von Freudenthaler mussten die bisher von ihr besetzen Ausschüsse neu vergeben werden. Sturm übernimmt dabei alle ihre Posten für die Freie Wählergemeinschaft. Er wird Mitglied im Jugend-, Kultur- und Sportausschuss sowie Stellvertreter von Peter Wirtz im Haupt- und Finanzausschuss. Zudem sitzt er nun im Paritätischen Ausschuss des Jugendzentrums.

Hundekot Hundekot Bei Gemeinderat Roland Nemetz von der SPD haben sich Bürger über Hundekot auf Gehwegen beschwert. „Ich bin selbst Hundebesitzer, aber ich finde es unverschämt, dass die Leute nicht in der Lage sind, diese Hinterlassenschaften wegzuräumen.“ Die Gemeinde habe in jedem Ort Hundetoiletten aufstellen lassen, die Standorte seien über die App per Handy abrufbar. Dafür habe die Kommune viel Geld bereitgestellt. Dennoch gebe es Leute, die den Kot liegen lassen beziehungsweise die Plastikbeutel ins Feld werfen, anstatt sie in den dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen. Nemetz fragte, ob es möglich sei, das mit Bußgeldern zu ahnden. Bürgermeister Wolf erklärte, dass es sich dabei grundsätzlich um eine Ordnungswidrigkeit handele. Er versprach das Thema in einer der kommenden Sitzungen auf die Tagesordnung zu nehmen und darüber zu informieren, wie hoch die Bußgelder seien. „Die meisten Hundebesitzer halten sich an die Regeln, aber ein paar Einzelne sind nicht einsichtig, mit denen gibt es Ärger“, sagte er.

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Party Gemeinderat Michael Eder von der CSU brachte ein Anliegen der Altortjugend Kissing vor. Die möchte gerne eine Erdbeerbowlenparty veranstalten. Laut dem Jugendbeauftragen Eder fanden vor ein paar Jahren bereits ähnliche Feste bei der Kissinger Ottomühle statt. Die Altortjugend möchte die Party im Altort wieder aufleben lassen. Wie Eder erklärte, würde sie aber gerne bis drei oder vier Uhr in der Nacht feiern. Bisher müssen Veranstaltungen dieser Art um Mitternacht beendet werden. „Das Ausgehverhalten der Jugend hat sich verändert“, sagte Eder. Nur so könne das Fest ein Erfolg werden. Zudem hätten Burschenvereine in Nachbargemeinden entsprechende Ausnahmegenehmigungen erhalten. Bürgermeister Wolf betonte, dass er für eine Veranstaltung im Freien oder in einem Zelt keinen Spielraum sehe. Der Schutz vor Lärm gehe vor. „Das ist nicht denkbar. Wir müssen immer an die Bevölkerung denken.“

Erweiterung Die Gemeinde hat einer Änderung im Gewerbegebiet Nord zugestimmt. Wie Bauamtsleiter Alfred Schatz erklärte, will der Antragssteller, die Imburguia Verwaltungs GbR, sich „Kapazitäten für eine mögliche Erweiterung“ ihres Sitzes schaffen. Der Antrag, den Umfang der überbaubaren Grundstücksfläche zu erweitern, wurde gegen die Stimmen der zwei anwesenden Grünen angenommen.

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