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Parteien Aichach-Friedberg

05.03.2019

Sandra Lederer führt die SPD Aichach-Friedberg

Die neue SPD-Unterbezirksvorsitzende Sandra Lederer mit ihren Stellvertretern Christian Gerold (rechts) und Walter Jöckel.

Einstimmiges Votum für die Nachfolgerin von Bernd Bante. Was sich die neue Vorsitzende der SPD im Landkreis Aichach-Friedberg vorgenommen hat.

Sandra Lederer aus Kissing ist neue Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Aichach-Friedberg. 28 SPD-Mitglieder aus dem Landkreis wählten sie mit 100 Prozent der Stimmen. Lederer tritt die Nachfolge des Ende letzten Jahres zurückgetretenen Bernd Bante an. Ihre beiden Stellvertreter sind in den beiden kommenden Jahren Christian Gerold aus Mering und Walter Jöckel aus Aichach.

Die Kasse führt weiterhin Josef Nemeth, Schriftführer ist Dominik Lichtenstern. Die Zahl der Beisitzer wurde von fünf auf zwölf erhöht, um alle Ortsvereine einzubinden. Gewählt wurden Markus David, Helga Holland, Stefan Hummel, Clara Jung, Ronald Kraus, Marco Laves, Daniel Lichtenstern, Petra Pfeiffer, Silvia Rinderhagen, Ulrike Sasse-Feile, Irmgard Singer-Prochazka und John Weigel.

Katastrophales Wahlergebnis im Landkreis Aichach-Friedberg

Das vergangene Jahr sei vor allem im Zeichen der Landtagswahl gestanden, sagte Lederer. Obwohl die SPD in Bayern ein katastrophales Ergebnis eingefahren habe, konnte die Direktkandidatin Simone Strohmayr für sich einen Erfolg verbuchen. Sie war als eine von zwei schwäbischen SPD-Abgeordneten wiedergewählt worden. Das Ergebnis für den Bezirk sei ebenfalls nicht zufriedenstellend ausgefallen. Alles das werde die Partei in den nächsten Monaten aufarbeiten.

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Lederer bedankte sich bei den Jusos für den sehr engagierten Wahlkampf für sie selbst und für Christian Gerold als Listenkandidaten, aber auch bei allen Genossen und Genossinnen im gesamten Landkreis für „ihre sensationelle Unterstützung“. Der Unterbezirk hatte eine ganze Reihe an Veranstaltungen mit prominenten Besuchern organisiert, wie zum Beispiel Christian Ude in Friedberg, Natascha Kohnen und Markus Rinderspacher in Kissing.

Rücktritt von Bernd Bante überschattet das Jahresende

Leider sei das Jahr am Ende noch überschattet worden vom plötzlichen Rücktritt des Vorsitzenden Bernd Bante. Er habe persönliche Gründe gehabt. Lederer bedankte sich ausdrücklich für mehr als zehn Jahre Engagement im Unterbezirk. Bante habe selbst für den Bundestag kandidiert, viele Veranstaltungen organisiert und sich bei den Kommunalwahlen sehr engagiert bei der Findung von Kandidaten und der Listenaufstellung für den Kreistag eingebracht.

Für ihre erste Amtszeit hat sich Sandra Lederer viel vorgenommen. Zunächst geht es um die Europawahl im kommenden Mai, und gleich danach beginne der Wahlkampf für die Kommunalwahl im nächsten Jahr. Die Kandidatennominierungen für Landrat, Bürgermeister, Gemeinderäte und Kreisräte sollen in enger Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen bewältigt werden.

Bessere Zusammenarbeit im Wittelsbacher Land

Generell sollten die Ortsverbände besser vernetzt werden, damit Sitzungen effizienter und der Informationsfluss verbessert werden können. Auch der Austausch mit der Kreistagsfraktion könne noch besser werden. Schließlich sollen die Bürger durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit, die Webseite und kreative Veranstaltungsformate informiert werden. Sie schaffe das alles aber nicht alleine, sagte Lederer. „Das alles geht nur mit euch!“

Lesen Sie dazu auch unseren Bericht: SPD: Bante ist nicht mehr Vorsitzender

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