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Saurer Apfel beim Denkmalschutz verdient ein Zuckerl

Kommentar Von Thomas Goßner
28.11.2018

Wenn der Staat die Sanierung verlangt, dann muss er auch mitbezahlen.

Nicht immer hat die Stadt Friedberg so gute Gründe für den Kauf einer Immobilie, wie es im Jahr 2003 beim Haus an der Schmidgasse 1 der Fall war. Doch trotz der hehren Absicht, dadurch eine ungestörte Nutzung des Archivhofs zu ermöglichen, sind damit wie immer bei derartigen Immobilien Probleme verbunden.

15 Jahre stand das Haus leer, weil es keine rechte Verwendung dafür gab. Der Zustand hat sich dadurch nicht eben verbessert. Und nun sorgt die boomende Baukonjunktur dafür, dass die Stadt unverhältnismäßig tief in die Tasche greifen muss. Sanierungskosten von über 4400 Euro pro Quadratmeter bei einem derart beschränkten Nutzen – das leistet sich nur die öffentliche Hand.

Doch während man sich in Friedberg dem Votum der Denkmalpflege beugt, läuft es jenseits der Stadtgrenzen oft anders: Augsburg setzt sich regelmäßig über die Stellungnahme der staatlichen Fachbehörden hinweg, zuletzt geschehen beim Gignoux-Haus und bei der ehemaligen Handwerkskammer am Schmiedberg. Wenn Friedberg schon freiwillig diesen sauren Apfel schluckt, dann soll sich der Staat aber auch an den Mehrkosten entsprechend beteiligen.

Lesen Sie unseren Bericht aus dem Bauausschuss: Die „Hundehütte“ wird saniert

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