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Landesliga Südwest

18.11.2017

Schlechte Nachrichten reißen nicht ab

Dieses Bild werden die Stätzlinger Fans in dieser Saison nicht mehr sehen: Stefan Reinthaler beim Einwurf. Der FCS-Akteur zog sich im Derby gegen Mering einen Syndesmosebandriss zu, wurde bereits operiert und fällt bis zum Saisonende aus.
Bild: Kolbert

Beim FC Stätzling fällt mit Stefan Reinthaler ein weiterer Spieler aus – und zwar sehr lange. Auch in Mering ist die Personalsituation alles andere als rosig

So trüb wie das Wetter dürfte die Gemütslage derzeit bei den Fußballern des FC Stätzling sein, zumal sie vor dem Spiel bei Türkspor Augsburg eine weitere Hiobsbotschaft verkraften mussten. Und auch beim SV Mering sieht es personell vor dem Match gegen Egg nicht gut aus. Beide Partien werden am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen.

SVMering – Egg a.d. Günz Sehr angespannt ist die Personalsituation beim SV Mering, wie Teammanager Christian Cappek mitteilte. Kenan Ersoy fehlt wegen eines Trauerfalls, Fränki Rajc und Florian Stapfer sind verletzt, Julius Drevs absolviert ein Auslandsemester in Australien, Christian Merk zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu und Torjäger Markus Gärtner ist noch im Urlaub. „Es sieht nicht rosig aus“, so Cappek. Egg sei ein unangenehmer Gegner, der schwer zu bespielen sei. „In der Vorrunde haben wir 3:2 gewonnen, dabei traf Gärtner dreimal und wir haben uns schon schwer getan“, meinte er. Cappek hofft, dass das Spiel stattfinden kann – von den im Dezember anberaumten Nachholspielen hält er nichts. „Das ist Quatsch, lieber wären mir englische Wochen im Frühjahr“, sagte er.

TürksporAugsburg – FC Stätzling Die Hiobsbotschaften für Stätzlings Trainer Alex Bartl reißen einfach nicht ab. „Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Stefan Reinthaler hat sich das Syndesmoseband gerissen, wurde schon operiert und fällt bis zum Saisonende aus“, klagte Bartl. Dem fehlen nach wie vor acht Spieler, wenigsten Aykut Atay kann zumindest auf der Bank Platz nehmen. „Bei uns ist es Woche für Woche dasselbe, die Lage ist angespannt, das ist nichts Neues.“ Beim Gegner laufe es trotz großer Investitionen auch nicht rund. „Vielleicht erwischen wir sie mal auf dem falschen Fuß“, so Bartl, der fortführte: „Wir brauchen Punkte, sonst bleiben wir auf den Relegationsplätzen kleben.“ Man müsse sich auf schlechtes Wetter und ein Kampfspiel einstellen. „Für Schönspielerei ist kein Platz“, so Bartl.

Weiter spielen Memmingen II – Gundelfingen (Samstag, 14 Uhr); Kaufbeuren – Raisting (Samstag, 16 Uhr); Ichenhausen – Nördlingen, Illertissen II – Aindling, Aystetten – Oberweikertshofen (alle Sonntag 14 Uhr); Gilching – Olching (Sonntag, 15 Uhr).

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