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Sommer-Aktion

13.06.2019

Schmiechener Gemeinderäte auf zwei Rädern

Die Gemeinderäte von Schmiechen haben sich wieder aufs Fahrrad geschwungen und mit Bürgermeister Josef Wecker an mehreren Stationen im Ort zu verschiedenen Themen haltgemacht.
Bild: Sandra Lederer

Die Kommunalpolitiker haben den Ort wieder per Rad erkundet. Was ihnen aufgefallen ist.

Die Gemeinderäte von Schmiechen haben sich auch heuer wieder auf ihre Drahtesel geschwungen und gemeinsam mit Bürgermeister Josef Wecker an mehrere Stationen im Ort haltgemacht. Statt die Themen nur in der Schmiechachhalle an der Leinwand auszudiskutieren, will sich das Gremium mit der alljährlichen Fahrradsitzung gemeinsam einen besseren Eindruck vor Ort verschaffen. Die entsprechenden Beschlüsse wurden dann aber im Anschluss bei einer öffentlichen Sitzung gefasst.

Spielplatz am Bahnwegfeld besucht

So besuchten die Kommunalpolitiker zum Beispiel den Spielplatz am Bahnwegfeld und stellten fest, dass der neue Kletterturm von den Anwohnern gut angenommen wird. Über ein zweites Spielgerät will man in der Juli-Sitzung abstimmen. Bis dahin soll auch ein neues Angebot der LEW über einen Festplatzschrank für den Kirchplatz vorliegen. Einen geeigneten Standort – in der Grünfläche vor der Kirchenmauer – hat der Gemeinderat auf der Radtour bereits gefunden, über den Preis soll Bürgermeister Wecker aber noch mal verhandeln. Beinhalten soll der Schrank eine Stark- und mehrere Lichtstromsteckdosen. Darüber hinaus wurden unter anderem eine neue Kastanie für den Spielplatz an der Schulstraße und die Sanierung des Bordsteins an der Ortsstraße „Am Bahnhof“ beschlossen. Im Fokus stand auch die Kreuzung Meringer Straße und Birkenstraße. Mit einem größeren Spiegel und der Aufforderung an die Anwohner, ihre Bepflanzung stärker zurückzuschneiden, will das Gremium für eine bessere Sicht sorgen.

Neben den vielen kleineren Maßnahmen als Resultate der Fahrradsitzung stand auch ein größeres Bauvorhaben auf der Agenda des Gemeinderats: die geplanten Ein- und Mehrfamilienhäuser an der Ringstraße 48. Ein Bauherr möchte dort insgesamt drei Häuser mit je sieben bis elf Wohneinheiten sowie zusätzlich ein Doppelhaus errichten.

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Für ausreichend Parkplätze gemäß der Stellplatzverordnung soll eine Tiefgarage sorgen. Zudem bot der Bauherr dem Gemeinderat einen öffentlichen Spielplatz im Tausch für ein Gemeindegrundstück an.

Teil des Grundstücks liegt im Außenbereich der Gemeinde

Für das Bauprojekt müsse laut Bürgermeister ein Vorhabens-bezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. Ein Teil des Grundstücks liege zurzeit im Außenbereich der Gemeinde. Dafür könne die Gemeinde vom Bauherrn einen Infrastruktur-Ausgleich verlangen, der aber zunächst nicht öffentlich diskutiert werden sollte.

Eine Präzision der Vorgaben erfolgt dann in der konkreten Planung. Die Vorteile des Projekts lagen für die Gemeinderäte aber auf der Hand: Alle Wohneinheiten werden barrierefrei gebaut, wodurch sich wertvoller Wohnraum vor allem für Senioren in der Gemeinde ergäbe. „Wir müssen froh sein, wenn uns jemand so etwas hin baut“, bestätigte Gemeinderat Josef Kölz. Einstimmig wurde der Bürgermeister damit beauftragt, die weiteren Verfahrensschritte einzuleiten.

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