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29.12.2012

Schützengau organisiert Jugendarbeit neu

Ehrungen beim Schützengau: (hinten von links) Paul Steinhart, Alfred Reiner (2. Bezirksschützenmeister), Helmut Golling, Ruppert Reitner und Josef Reitner. Vorne: Alfred Winter, Paul Schwibinger, Christina Schneemayer, Ernst Wolf und Paul Kölbl (Gauschützenmeister).
Bild: Martina B. Schneemayer

Generalversammlung wählt einstimmig die Verantwortlichen

Friedberg Berichte und Ehrungen standen im Mittelpunkt der Gauversammlung des Schützengaus Friedberg. Außerdem wird die Jugendleitung durch eine Unterteilung in die Bereiche Sport und Organisation neu ausgerichtet: Die Sportleitung übernimmt Peter Schwibinger mit Andreas Haberer als Stellvertreter. Organisatorisches fällt in den Arbeitsbereich von Andreas Beutlrock und seinem Vertreter Mathias Reitner. Der Repräsentant für den Gau ist Peter Schwibinger als Gaujugendleiter. Die vier wurden einstimmig von der Versammlung bis zur nächsten Wahl gewählt.

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Gauschützenmeister Paul Kölbl berichtete von zahlreichen Veranstaltungen. Er ermahnte die Versammlung, sich doch mehr an den Jugendstammtischen, dem Gauschießen, dem Landkreiskönigsschießen sowie am Gauschützenball zu beteiligen. Auch der Gauschützenball sollte besser im eigenen Verein beworben werden. Selbst bei Siegerehrungen sind laut Kölbl oft zu wenige Sieger anwesend.

Das Landkreiskönigschießen wurde heuer besser angenommen, dennoch reichte der 7,4 Teiler von Peter Schwibinger nicht. Im nächsten Jahr wird dieses Schießen wieder im Wittelsbacher Land ausgetragen. Nach der Frühjahrsversammlung konnten schließlich die noch unbesetzten Ämter im Gau mit dem Rundenwettkampfleiter Wolfgang Maschenbauer und dem Damenleiter Reinhold Müller vervollständigt werden. Für das Auflageschießen wird noch ein geeigneter Referent gesucht, damit künftig mehr Wettkämpfe stattfinden können.

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Einen positiven Bericht lieferte Gauschatzmeister Franz Metzger ab. Gausportleiter Oliver Fischbach konnte bei der Gaumeisterschaft 198 Teilnehmer verzeichnen, dies sei immerhin eine Steigerung zum vorigen Jahr.

Mit dem Kennenlern-Brunch stellte sich der Gaudamenleiter Reinhold Müller bereits bei den Damen vor. Er machte eine Umfrage zur künftigen Gestaltung und dem Interesse an dem Gaudamen-Schießen. Das „Damenschießen ab 35 Jahren“ wird voraussichtlich am 23. März stattfinden. Beim Schießen um den St.-Ursula-Pokal gegen die Damenauswahl des Gaus Landsberg ist er mit einem jungen Team in Mering angetreten. Obwohl der Friedberger Gau mit dem Luftgewehr mehr Ringe erzielte (2275:2242) reichte es nicht zum Sieg, da am Ende die Teilerresultate bei den Landsbergerinnen ausgeglichener waren. Noch enger ging es bei der Luftpistole aus – hier fehlten den Damen knapp zehn Punkte (307,3 zu 317).

Gaujugendleiter Peter Schwibinger berichtete über die zahlreichen Schießveranstaltungen, den Ausflug, den Discocup mit Übernachtung, den Biathlon-Wettbewerb und vieles mehr. Im Januar wird wieder in das Trainingslager nach Starzach gefahren.

Im aktuellen Rundenwettkampf schießen 52 Luftgewehr- und 19 Luftpistolenmannschaften (wir berichteten). Änderungen von Mannschaften müssen rechtzeitig bekannt gegeben werden. Im Gau-Forum steht eine Abstimmung zu dem Interesse für einen Mannschaftsführerstammtisch bereit. Bisher waren die Rückmeldungen eher mäßig.

Von einem erfolgreichen Bogenjahr sprach der Bogenreferent Bernhard Tausend. Das Sportjahr 2012 begann bereits im November 2011 mit der Gaumeisterschaft in der Halle, die Gewinnerin bei den Damen, Ulrike Rößler, schoss erstmals bei einem Turnier mit. Aufgrund mangelnder Beteiligung konnte keine Gaumeisterschaft im Freien stattfinden. Die Saison 2013 begann ebenfalls bereits im November.

Zur Abstimmung in der nächsten Versammlung im Frühjahr steht der Antrag vom Gaujugendleiter „Doppelstart von Schützen“ z.B. für den Heimatverein im Rundenwettkampf und in der Bayernliga mit einem anderen Verein. Dies wird in anderen Gauen schon praktiziert. Bisher muss sich ein Schütze für einen Verein entscheiden. Für das Gauschießen 2013 wird noch ein Ausrichter gesucht. (mbw)

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