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Second Hand ist in Friedberg groß in Mode

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Kommentar Von Ute Krogull
23.05.2019

Der BRK-Laden "Anziehend" in Friedberg feiert fünften Geburtstag. Er ist voll im Trend. Dass Second Hand boomt, hat viele Gründe.

Früher wurde man schief angeschaut, wenn man Kleidung „aus zweiter Hand“ trug. Neue Kleider galten als Statussymbol. Sich etwas aus der „Kleiderkammer“ zu holen, war beschämend. Das hat sich geändert. In unserer wohlhabenden Gesellschaft ist Second Hand groß in Mode.

Das "Anziehend" in Friedberg hat sich gemausert

Es gibt schicke Second-Hand-Boutiquen für Designerkleidung, Flohmärkte, Kleidertauschbörsen und Sozialkaufhäuser boomen. Das „Anziehend“ in der Friedberger Ludwigstraße ist dafür ein Top-Beispiel. Es hat sich in den fünf Jahren seines Bestehens gemausert. Der Trend hat viele Gründe.

Es ist eine neue Generation von Frauen (und Männern) herangewachsen, die ein unverkrampfteres Verhältnis zu Mode aus zweiter Hand hat. Es ist schon fast ein Statussymbol, ein besonders Teil zu tragen und sagen zu können „habe ich auf dem Flohmarkt entdeckt - war supergünstig“. Aber auch Nachhaltigkeit als Gegenpol zur „Fast Fashion“ spielt eine Rolle. Im „Anziehend“ tut man sogar mit Shopping etwas Gutes, weil der Erlös in die soziale Arbeit fließt. Für uns Frauen ist das ein wunderbarer Vorwand, mal wieder ein neues Blüschen zu erstehen. Wenn der Kleiderschrank zu voll wird, kann man ja einfach ein paar Teile ins „Anziehend“ bringen.

Lesen Sie auch den Artikel: Von der Kleiderkammer zur Boutique

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