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Umwelt

19.08.2014

Segmüller setzt auf die Sonne

Bei Segmüller in Weiterstadt nahmen sie eine ein Megawatt starke Photovoltaik-Aufdachanlage in Betrieb (von links): Robert Ballerstaller (ET Solutions AG), Herr Sascha Kaminski (Geschäftsleiter der Segmüller-Filiale Weiterstadt), Reinhold Gütebier (Gesamtvertriebsleiter der Firma Segmüller).
Bild: Firma Segmüller

Solaranlage beim Möbelhaus in Weiterstadt erzeugt Strom vor allem für den Eigenverbrauch

Bei dem Friedberger Traditionsunternehmen Segmüller sieht man es als „Meilenstein in Sachen Umweltschutz“: Auf dem Mitnahmelagerdach des Segmüller-Möbelhauses in Weiterstadt bei Darmstadt ist im August eine ein Megawatt starke Photovoltaikanlage ans Netz gegangen.

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Über die gesamte Lebensdauer soll sie bis zu 18,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. Mit dieser Energiemenge könnten etwa 4000 Einfamilienhäuser in Deutschland ein ganzes Jahr über mit Warmwasser und Heizwärme versorgt werden. Damit wird der Kohlendioxid-Ausstoß der Filiale um insgesamt 12,2 Millionen Kilogramm reduziert. 95 Prozent des erwirtschafteten, umweltfreundlichen Stroms werden hausintern verbraucht. Zu der Inbetriebnahme der Aufdach-Solarstromanlage in Weiterstadt sagt Segmüller-Gesamtvertriebsleiter Reinhold Gütebier aus Friedberg: „Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“ Es war ein bewusster Schritt hin zur Solar-Energie, heißt es in einer Mitteilung des Möbelhauses.

Energie gespart bei Beleuchtung und Klimatisierung

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Der Leiter des technischen Einkaufs bei Segmüller, Peter Hauk, weist darauf hin, dass in dem Weiterstadter Möbelhaus durch den Einsatz von LED-Beleuchtung und optimierter Klimatisierung schon beachtlich viel Energie gespart worden sei. „Aber unser Ziel war es, nicht nur Kosten zu sparen, sondern auch der Umwelt zuliebe unsere Kohlendioxid-Emission nachhaltig zu reduzieren“, sagt Hauk. Die ET Solutions AG konzipierte die Solaranlage auf dem nicht begrünten Dach des Segmüller-Mitnahmelagers. Der Vorteil der Dachinstallation: Der Schattenanteil geht gegen Null. Somit kann die Sonne zu fast hundert Prozent auf die Reflektoren strahlen. Laut den letzten Berechnungen wird sich die Photovoltaik-Anlage somit bereits nach sechs bis sieben Jahren rechnen.

„Das ist ein erfreulich kurzes Zeitfenster und der erste große Schritt in Sachen Solar-Energie“, freut sich Gesamtvertriebsleiter Gütebier auch mit Blick in die Zukunft. Denn das neue Segmüller-Einrichtungshaus, das demnächst in Pulheim in Nordrhein-Westfalen entstehen wird, ist ebenfalls mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach geplant. (FGi)

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