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Ried

18.04.2019

Selbstgestrickte Söckchen für Neugeborene in Ried

In der Gemeinde Ried gibt es künftig für die neugeborenen Babys selbst gestrickte Schuhe oder Kindersöckchen als Geschenk: (von links) Claudia Bordon-Vieler (Kümmerin), Heidi Schwarzfischer mit Tochter Emma, Simon Schwarzfischer und Erwin Gerstlacher (Erster Bürgermeister).
Bild: Sieglinde Kistler, Gemeinde Ried

In Ried gibt es künftig individuelle Geschenke für Babys. Die Schuhe und Söckchen werden von Seniorinnen aus der Gemeinde gestrickt.

In der Gemeinde Ried gibt es künftig für die neugeborenen Babys selbst gestrickte Schuhe oder Kindersöckchen als Geschenk von Bürgermeister Erwin Gerstlacher. Die bisherigen Glückwunschbücher sind zu Neige gegangen.

Die Sekretärin des Bürgermeisters Sabrina Kerner hatte sofort eine Idee, die in Zusammenarbeit mit Kollegin Claudia Bordon-Vieler umgesetzt werden konnte. „Die Seniorinnen haben bereits zum Stricken und Häkeln begonnen“, berichtet die Kümmerin Bordon-Vieler erfreut nach der Strick- und Spielerunde in Eismannsberg.

Seit einem Jahr finden die Runden regelmäßig in Ried statt

Seit einem Jahr finden regelmäßig in den Ortsteilen der Gemeinde diese Aktionen statt. Die Quartiersmanagerin hat die Runden im letzten Jahr ins Leben gerufen. Bisher haben die Teilnehmerinnen Socken für Erwachsene gestrickt. Die Idee der Gemeinde, für die Neugeborenen Schuhe zu stricken, fand großen Anklang. Die Wolle und das Garn werden von der Gemeinde bereitgestellt. Die Stricker- und Häklerinnen wenden verschiedenste Techniken an, sodass unterschiedlichste Schuhe im Rathaus ankommen.

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Das erste Schuhpaar ging an eine Familie in Asbach

Das erste Schuhpaar wurde nun an die frischgebackenen Eltern Heidi und Simon Schwarzfischer aus Asbach geliefert. Für ihre Tochter Emma haben die Kümmerin und der Bürgermeister das rosa-weiße Paar ausgesucht. Auf der Glückwunschkarte steht jeweils der Name der Künstlerin, die die Schuhe gehäkelt haben. „Wir freuen uns sehr über das individuelle Geschenk der Gemeinde, obwohl unsere Emma in die Schuhe noch reinwachsen muss“, erklärte amüsiert der Vater bei der Betrachtung der noch etwas zu großen Schühchen.

Im nächsten Jahr will die Kümmerin ein Treffen zwischen den Strickerinnen und den Eltern mit Kindern organisieren. „Wer weiß, vielleicht ergeben sich dadurch neue Bekanntschaften, die das Leben der jungen oder alten Menschen bereichern können?“, sagt Bordon-Vieler. (FA)

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