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Benefizkonzert

10.07.2013

Serenade mit Solist und Schulchor

Die vom Orchester der Musikfreunde auch im dritten Jahr weitergeführte Tradition der Benefizserenade für die Ambulante zeigt sich auch in der Plakatgestaltung. Von links: Herbert Michl , Finnie Schneider und Karl-Heinz Brunner von der Ambulanten freuen sich auf die gemeinsame Veranstaltung für den guten Zweck.
Bild: Heike John

Das Orchester der Musikfreunde Mering lädt mit modernen Arrangements und alten Meistern in den Lippgarten ein

Mering Auf schönes Wetter hoffen die Veranstalter für Sonntag, 14. Juli, damit das Orchester der Musikfreunde um 19 Uhr seine Serenade im Lippgarten spielen kann. Die Tradition eines Sommerkonzerts für wohltätige Zwecke pflegen die leidenschaftlichen Hobbymusiker schon lange. Bereits zum dritten Mal soll der Erlös in diesem Jahr der ambulanten Kranken- und Altenpflege zugutekommen.

„Es wäre schon schön, wenn dieses Konzert endlich mal auch als Serenade im Lippgarten stattfinden könnte“, wünscht Finnie Schneider von der Ambulanten. Denn in den vergangenen zwei Jahren musste man beide Male aufgrund der Wetterunsicherheit in das Papst-Johannes-Haus ausweichen.

Nachdem die Besucherzahlen in den letzten Jahren enorm gestiegen sind, ist es dort allerdings fast zu eng geworden und im Schlechtwetterfall findet das Konzert in der Mehrzweckhalle statt. „Doch davon wollen wir jetzt erst mal nicht ausgehen“, betont Karl-Heinz Brunner. Der Zweite Vorsitzende der Ambulanten managt die Organisation des Benefizkonzerts und freut sich über das gute Zusammenspiel mit dem Orchester. „Bei uns hat es von Anfang an gepasst“, findet auch Herbert Michl, der Vorsitzende der Musikfreunde.

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Und so gibt das Orchester unter der Leitung Wolfgang Raab wieder sein Bestes für ein buntes Programm, das im Unterschied zum rein klassischen Frühjahrskonzert wieder eine Synphonie aus alten und modernen Stücken bietet. Sicher etwas ganz Besonderes und nicht einfach zu spielen sind die alten Tänze und Weisen aus der Renaissancezeit, die Ottorino Respighi in neu geschriebene Kompositionen umgesetzt hat.

Im Kontrast zu Mozarts Haager Synphonie in B-Dur kommt mit den Variationen über ein Volkslied von Siegfried Ochs ein spaßiges Stück zu Gehör. Wieder ist auch ein brillanter Solist mit von der Partie und spielt Haydns Hornkonzert Nr. 1 in D-Dur. Es ist der 22-jährige Christian Fath, der an der „Hochschule für Musik und Theater“ in München bei Prof. Eric Terwilliger studiert. Neben einem Arrangement von Bizets „Carmen in Concert“ wird auch Tschaikowskys „Chanson triste“ interpretiert, das aus eigenen Orchesterreihen von Gerhard Geyer arrangiert wurde. Ein reines Streicherstück ist das Concerto grosso von Karl Jenkins. Weitere moderne Arrangements spielt das Orchester mit Stücken von Andrew Lloyd Webber und Vangelis. Für fröhliche Abwechslung sorgt auch der Chor des Wernher-von-Braun-Gymnasiums, den das Orchester der Musikfreunde erstmals zu Gast hat. Mit ihren Liedern aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ von Bruno Coulais sorgten die jungen Sänger unter der Leitung von Stefan Immler bereits bei ihrem eigenen Schulkonzert vor einigen Wochen für Begeisterung. Immer wieder junge Musiker auch in den eigenen Reihen zu haben, darauf ist das seit mehr als 60 Jahren bestehende Orchester der Musikfreunde besonders stolz. Damit die musikalische Freude auch einen Erfolg für die gute Sache bringt, sponsern Meringer Geschäftsleute und Banken das Benefizkonzert. Das Veranstaltungsplakat hat Diplom-Designerin Regina Bangert entworfen.

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