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Prävention in Friedberg

07.10.2012

Sicher durch die Nacht mit „BOB“

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Rettungskräfte im Einsatz - glücklicherweise jedoch nur bei einer Schauübung am Friedberger Volksfestplatz
Bild: Marcel Rother

Bei einem Abend für junge Fahranfänger wirbt die Kreisverkehrswacht für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol im Straßenverkehr

 Für viele Fahranfänger bedeutet der Führerschein Mobilität, lang ersehnte Freiheit und Anerkennung im Freundeskreis. Leider ist es gerade jene Zielgruppe, die überproportional häufig von schweren Verkehrsunfällen betroffen ist - und nicht selten spielt dabei Alkohol eine Rolle. Um junge Menschen dafür zu sensibilisieren, haben die Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg und zahlreiche Partner aus der Region (wir berichteten) am Freitag zu der Präventionsveranstaltung „BOB im Disco-Fieber“ in die Turnhalle der Konradin-Realschule geladen. Auf dem Programm stand neben Musik, Erfahrungsberichten und Kurzfilmen eine realitätsnahe Unfalldemonstration der Rettungseinsatzkräfte auf dem Volksfestplatz.

Obwohl im Landkreis Aichach-Friedberg laut Polizeihauptkommissar Helmut Beck die Zahl der Unfälle von Fahranfängern unter Alkoholeinfluss zurückgegangen ist, gäbe es immer noch einige, die alkoholisiert ins Auto steigen. „Wir wollen an diesem Abend möglichst viele junge Menschen erreichen und zeigen, dass es auch anders geht“, erklärte Helmut Beck. Die Aktion „BOB im Disko-Fieber“ wirbt in Kooperation mit lokalen Discotheken wie dem „Tropicana“ oder der „Samok“-Bar in Friedberg für nüchterne Fahrer, die Verantwortung übernehmen und dafür jeweils mit einem Gratis-Getränk belohnt werden.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr berichteten bei der Aktion am Freitag aus ihrem Berufsalltag, zu dem leider immer wieder auch Fälle zählen, in denen jede Hilfe zu spät kommt.

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Kritisch mit dem Thema Alkohol setzte sich auch der Rapper „AK tuell“ in seinen Texten auseinander. Neben weiteren Auftritten der Band „Sicksation“ gab es für die über 100 Besucher außerdem eine große Verlosung, alkoholfreie Cocktails der mobilen „caramBar“ und der „Samok“-Bar aus Friedberg, bevor es zum nächtlichen Höhepunkt auf den Volksfestplatz ging.

Unter Blaulicht und Martinshorn konnten die Zuschauer Zeuge eines Rettungseinsatzes sein, der sich direkt vor ihren Augen abspielte und am Ende zur Erleichterung aller doch nur gestellt war. Es stand außer Frage, dass Oberbrandmeister Thomas Geiger Recht hatte: „Jeder Einsatz, den wir nicht fahren, ist ein guter Einsatz.“

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