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Seniorenarbeit in Ried

14.02.2018

Sie kümmert sich um Ried

Es gibt nichts Schöneres als zusammen zu singen." Die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Ried waren sichmit der neuen Quartiersmanagerin Claudia Bordon-Vieler  (rechts) einig.
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Es gibt nichts Schöneres als zusammen zu singen." Die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Ried waren sichmit der neuen Quartiersmanagerin Claudia Bordon-Vieler  (rechts) einig.
Bild: Christine Hornischer

Bei ihrem ersten Einsatz stößt die neue Quartiersmanagerin Claudia Bordon-Vieler auf offene Ohren.

Es war wohl auch die Neugier, die viele zum offenen Singen in Ried lockte. Denn die Veranstaltung bot die erste Gelegenheit, Rieds Kümmerin in Aktion zu erleben. Seit Jahresanfang ist Claudia Bordon-Vieler als Quartiersmanagerin im Amt. Sie kümmert sich um alle Belange im Seniorenbereich der Gemeinde. Nach nur einem Monat Amtszeit stellte die „Kümmer-Liesl“, wie sie Bürgermeister Erwin Gerstlacher lachend nennt, nun ihr erstes Treffen auf die Beine.

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Das „Offene Singen am ruaßigen Freitag“ kam sowohl bei den Senioren als auch bei den beiden Bürgermeistern Erwin Gerstlacher und Brigitte Helfer sowie Sieglinde Kistler von der Gemeindeverwaltung hervorragend an. Gerstlacher bezeichnete die Seniorenarbeit, die hiermit auf professionelle Beine gestellt werde, als seine „Herzensangelegenheit“. Das neue Liederheft, das alle mitnehmen durften, sei das erste Sponsoring für das Rieder Quartierkonzept, so das Gemeindeoberhaupt. Die Sparkasse würde das Konzept unterstützen.

Claudia Bordon-Vieler stellte ihr erstes Seniorenblatt vor, das Informationen über Veranstaltungen, Vorträge geselliges Beisammensein in Ried und allen Ortsteilen gibt. Die Singnachmittage finden alle zwei Monate an jedem Freitag um 14 Uhr statt und Strick-, Häkel- und Spielerunden einmal im Monat immer am letzten Dienstag (abwechselnde Ortsteile). Auch eine Informationsveranstaltung über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Hausnotruf von Klaus Mayinger, Geschäftsführer der Sozialstation Mering, steht schon fest.

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Die Besucher zeigten sich recht angetan von dem „Fleiß“ der neuen Kümmerin. „So ein Treffen bietet uns Senioren die Möglichkeit zum geselligen Beisammensein und Austausch untereinander“, lobte eine ältere Frau aus Baindlkirch. Und: „Jetzt passiert was“, pflichtete ihr ihre Tischnachbarin aus Ried zu. Claudia Bordon-Vieler freut sich darüber. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Evi Schlör an der Gitarre und Walter Schiessl am Akkordeon bewies sie, dass sie mit ihrem Vorschlag, den ersten Seniorentreff als ein offenes Singen zu gestalten, mehr als recht gehabt hatte.

„Tanze mit mir in den Morgen“ oder „Santo Domingo“ erklang es aus 35 Kehlen im oberen Saal des Rieder Hofes. Die Liederauswahl in dem kleinen, aber feinen Liederheft beginnt bei A wie „Anneliese“ und hört bei Z wie „Zwei kleine Italiener“ auf. „Die Lieder erinnern mich so an früher“, schwärmten die Besucher unisono.

Neben Kaffee und Kuchen kam der Spaß an diesem Nachmittag nicht zu kurz. Gemeinsam versuchten die Besucher sich beispielsweise an Atemübungen, die Sieglinde Kistler anleitete. Nachdem sie sich als Yoga-Lehrerin „geoutet“ hatte, versuchte sie, den Gästen „richtiges“ Atmen beizubringen. Mit ihren Belehrungen wie „Durch´d Nosn einatmen, sonst verstick ma“ bis „zwoa Händ auflegn, einatmen - Bauch raus“ sorgte sie für herzliche Lacher.

Erwin Gerstlacher fiel gleich in den Ur-Dialekt ein: „Pfoasn sollt´s ihr“, was soviel heißt wie kräftig einatmen. Brigitte Helfer sorgte mit einer Kurzgeschichte von Karl Valentin für Erheiterung. „Wenn ihr also beim nächsten Mal alle noch Freunde und Bekannte mitbringt, werden wir ein toller Haufen“, versprach Claudia Bordon-Vieler.

Auskunft Für Fragen zum Angebot oder neue Ideen steht sie persönlich oder auch telefonisch unter der Rufnummer 08233/7899190 gerne zur Verfügung. Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 ist sie im Rathaus Ried „vor Ort“, um sich mit den Belangen der Senioren der Gemeinde zu beschäftigen. Das nächste „Offene Singen“ findet am 13. April in der Gaststätte Giggenbach in Baindlkirch statt. Am 27. Februar starten die Strick-, Häkel- und Spielerunden im Alten Schulhaus in Baindlkirch.

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