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So hat "Coffe-to-go-again" in Friedberg eine Chance

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Kommentar Von Daniel Weber
14.03.2018

Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe werden in Deutschland 320000 Einwegbecher ausgegeben – stündlich! Eine unvorstellbare Flut an Abfall. Es ist höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.

Aktivisten haben bereits Lösungen entwickelt. Just gestern wurde das Thema sogar im Umweltausschuss des Kreistages angesprochen. Es gibt Überlegungen des Landkreises, ein Pfandsystem ähnlich wie in Augsburg einzuführen. Gut ist auch, dass Cafés und Bäckereien sowie Initiativen wie das Bündnis für Nachhaltigkeit Mering sich für die Verwendung von Mehrwegbechern einsetzen. Manche Kunden nutzen die müllvermeidende Option und bringen ihre leeren Becher mit. Aber es sind viel zu wenige. Wenn die Debatte um Plastiktüten an den Supermarktkassen etwas gezeigt hat, dann das: Die breite Masse ist zu bequem für Umweltschutz. Individuelle Lösungen sind zu umständlich für die Kunden und nicht verpflichtend. Ein Fall für die Oberen also, der Einzelne ist wieder einmal machtlos? Keinesfalls! Das Thema muss in die öffentliche Debatte – und das passiert nur, wenn genügend Menschen die Bewegung groß machen, indem sie ihre eigenen Kaffeebecher benutzen Apropos: Wo ist Ihrer?

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