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Konzert

15.06.2016

So mischen sich Klassik und Gospel

Josias Goll, Alexandrina Simeon, Thomas Fink und Konrad Müller (von links) begeisterten die vielen Zuhörer in der Wallfahrtskirche Herrgottsruh.
Bild: Manuela Rieger

In Herrgottsruh gibt es festliche Klänge und eine starke Stimme zu hören

Eine besondere Mischung aus Klassik und Gospel erlebten Konzertbesucher in der Friedberger Wallfahrtskirche Herrgottsruh.

Die Verbindung von zwei Trompeten und Orgel eröffnete den vielen Besuchern glanz- und kunstvolle Impressionen von der vitalen Klangpracht einer Komposition von Antonio Vivaldi. Das Zusammenspiel des Organisten Roland Plomer mit den geschätzten Trompetenvirtuosen Thomas Fink und Konrad Müller konnte feiner nicht aufeinander abgestimmt sein.

Auch später in dem Trompetenkonzert von Johann Melchior Molter mit zahlreichen Trillern konnte man bei der Gestaltung mancher Töne den Eindruck gewinnen, als wollten die Trompeter den Klang plastisch gestalten. Beide glitten von einem herzhaften Forte in die Stille eines Piano hinüber oder bliesen umgekehrt von einem friedlichen Piano bis zum majestätischen Forte. Dies verlieh dem Ganzen einen feierlichen Ausdruck und strahlkräftigen Glanz.

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Zum Schluss folgte noch Georg Friedrich Händel und ein Auszug aus dem Oratorium Salomon: Ankunft der Königin von Saba.

Begeisterung löste Pianist Josias Goll am Piano mit seinem Stück Revelation aus. Das war auch das modernste an diesem Abend.

Für die Interpreten war es nicht der erste Auftritt in diesem Gotteshaus und auch dieses Mal konnten sie bei dem Konzert „Sing and pray – Gospel meets Klassik“ wieder überzeugen. Alexandrina Simeon sang Gospels und wurde dabei von Roland Plomer (Piano) und Josias Goll (Percussion) begleitet. Zuweilen klang eine Trompete dazu.

Gleich mit ihrem ersten Stück „Down by the riverside“ nahm die Sängerin das Publikum gefangen. Mit ihrer Ausstrahlung und ihrer Stimme erzeugte die Sopranistin eine gewaltige Präsenz in der Wallfahrtskirche. Alexandrina Simeon wechselte geschickt zwischen mitreißenden und gefühlvollen Stücken. Wallfahrtsdirektor Pater Sascha Philipp Geißler mahnte an, unsere Freiheit und unser Recht zu schätzen und zu schützen. Denn der Schrei nach Freiheit und Gerechtigkeit genieße durch Bürgerkriege und der großen Zahl der Flüchtigen eine traurige Aktualität.

Das Konzert endete erst nach Zugaben und sehr viel Applaus. Einhellig waren die Besucher der Meinung: Es war ein hervorragendes und unterhaltsames Konzert.

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