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Solche Preisunterschiede beim Wasser dürfen nicht sein

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
13.01.2020

Die Kommunen müssen Lösungen finden, um ihren Bürgern kein überteuertes Wasser mehr anzubieten. In Dasing hat viel zu lange niemand etwas unternommen.

Die Regelung, dass Kommunen beim Wasser kostendeckend wirtschaften müssen, mag vernünftig sein. Sie darf aber nicht dazu führen, dass bei den Gebühren für eine vierköpfige Familie jährlich Lücken von mehreren hundert Euro zwischen dem günstigsten und dem teuersten Ort klaffen. Die Kommunen sind in der Pflicht, Lösungen zu finden, die ihre Bürger nicht derart gravierend benachteiligen.

In Dasing zahlen die Bürger beim Wasser erstmal drauf

In Dasing musste erst eine Steigerung um mehr als 100 Prozent beim Wasserpreis auf die Tagesordnung kommen. Die brachte die Lokalpolitiker dann doch ins Grübeln. Nun ziehen sie eine Versorgung durch die Adelburggruppe in Erwägung. Zunächst zahlen Bewohner bis mindestens 2024 allerdings massiv mehr als bisher. Das große Defizit, das der Grund für die gestiegenen Preise ist, hätte viel früher auffallen müssen.

Es gilt, der Politik stärker auf die Finger zu schauen und es sich nicht gefallen zu lassen, dass man am Ende selbst dafür zahlt, dass die eigene Stadt oder Gemeinde keine kostengünstige Versorgung auf die Reihe kriegt. Dass eine Familie in Schmiechen das Dreifache zahlt als eine im benachbarten Steindorf, kann und darf so nicht sein.

Lesen Sie dazu auch den Artikel von Tom Trilges: So weit gehen die Wasserkosten auseinander

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