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Spagat zwischen Natur und Landwirtschaft

Kommentar Von Thomas Goßner
12.11.2018

Warum es nötig ist, dass die Untere Naturschutzbehörde weiterhin genau hinschaut.

In einem ohnehin dicht besiedelten Gebiet wie dem Wittelsbacher Land kann das zum Problem werden: Mindestens vier Hektar Ausgleichsfläche sind zum Beispiel für den Meringer Gewerbepark nötig. Grundstücke, die sich die Eigentümer von der Marktgemeinde gut bezahlen lassen – wenn sie diese denn überhaupt hergeben. Ackerland ist zum Spekulationsobjekt geworden. Die Preise nehmen laut Reinhard Herb, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands, „dramatische Ausmaße“ an.

Da könnte das Angebot der Bayerischen Kulturlandstiftung einen Ausweg bieten, der allen Seiten dient. Die Landwirte könnten ihre Flächen behalten und in Maßen bewirtschaften, die Kommunen müssten nicht länger große Summen in die Biotoppflege investieren, ohne die ein noch so naturnahes Grundstück in kurzer Zeit seinen ökologischen Wert verliert.

Klar ist aber , dass dieser Spagat zwischen Natur und Landwirtschaft nicht überall funktioniert. Nicht jedes Tier, nicht jede Pflanze kann den betrieblicher Erfordernissen eines Bauernhofs so einfach angepasst werden. Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt wird genau hinschauen, wo es geht und wo nicht.

Lesen Sie mehr über die Diskussion im Planungs- und Umweltausschuss des Stadtrats „Friedberg will Bauern als Biotoppfleger

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