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Friedberg

14.04.2019

Spielabbruch in Friedberg: Schiedsrichter bekommt Herzstechen

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2 Bilder
Schiedsrichter Jürgen Hajek musste die Partie auf der Anlage der Sportfreunde frühzeitig abpfeifen, weil er Herzstechen hatte.
Bild: Philipp Schröders

Dramatische Minuten in der A-Klassen-Partie der Sportfreunde Friedberg. Vereinsmitglieder holen Defibrillator.

In der A-Klasse Ost standen wieder zahlreiche Partien an. Die bei den Sportfreunden musste allerdings frühzeitig abgebrochen werden, weil der Schiedsrichter Herzstechen bekam.

SF Friedberg – SF Bachern (beim Stand von 0:2 abgebrochen) In der zweiten Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst sah Benni Goll in der 50. Minute Gelb-Rot als Schiedsrichter Jürgen Hajek auf eine Schauspieleinlage von Michael Guggumos hereinfiel. Die Sportfreunde bekamen in der 53. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen, den Kapitän Michael Holzberger über das Tor der Gäste jagte. Dann fabrizierte Alexander Jegel in der 60. Minute ein Eigentor zum 0:1. Auch Bachern bekam in der 70. Minute einen zweifelhaften Foulelfmeter zugesprochen, Guggumos ließ sich fallen. Der Gefoulte verwandelte sicher zum 0:2. Das Spiel war noch nicht zu Ende, als Schiedsrichter Jürgen Hajek die Partie abpfiff und mit Herzstechen zur Außenlinie ging. Es waren dramatische Minuten, doch die Sportfreunde waren schnell mit einem Defibrillator zur Stelle, der jedoch nicht eingesetzt werden musste. Die logische Folge war dann der Spielabbruch nach siebzig Spielminuten. (FSE)

Niklas Arnold (Zweiter von links), Torwart Wolfgang Axtner und Schiedsrichter Jürgen Hajek (rechts). Später bekam der Schiedsrichter Herzstechen.
Bild: Philipp Schröders

SV Ottmaring II - TSV Friedberg II 3:2 Die Partie wurde in der 96. Minute entschieden, der Schiedsrichter ließ gar nicht mehr anspielen. In einem durchaus ansehnlichen Derby führten die Ottmaringer durch Brunner (46) und Mildner (55.) mit 2:0 Toren, ehe der TSV Friedberg durch Enderle (78.) und Mladenovic (85.) noch den 2:2-Ausgleich schaffte. In der ungewöhnlich langen Nachspielzeit fiel die Entscheidung mit der allerletzten Aktion: Heiß verwandelte einen Eckball direkt zum 3:2 Sieg. Rot gab es in einem insgesamt fairen Spiel für Eller (Friedberg) in der 88. Minute. (pt)

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SV Mering II – TSG Hochzoll 4:3 Einen wahren „Coup“ landete die zweite Garde des SV Mering bei seinem Heimspiel gegen das Team aus Hochzoll. Gegen die favorisierten Augsburger, die immerhin auf dem zweiten Platz stehen, behielten die Meringer die Oberhand. „Ich bin heute sehr zufrieden, wir haben uns mit dem Last-Minute-Treffer belohnt“, freute sich MSV-Coach Agustin Barbano. Mering drehte durch Tore von Demir (ET) und Riedl einen 0:1-Rückstand nach einem Treffer von Güden, ehe Knoll auf 3:1 für Mering erhöhte. Doch Hochzoll schlug innerhalb von drei Minuten zurück, Cetinkaya egalisierte mit einem Doppelpack. Den Schlusspunkt setzte Kitzberger, der zwei Minuten vor dem Abpfiff das 4:3 für Mering erzielte. (biom)

TSV Mühlhausen – DJK Lechhausen II 7:2 Keine Mühe hatte der TSV Mühlhausen. Bereits zum Seitenwechsel führte die Pistauer-Elf klar mit 4:0 gegen den harmlosen Gast aus Lechhausen. Bruno Varga vernaschte die Gäste bei zwei schnellen Auftritten. Danach bediente Varga uneigennützig Niklas Kirschgeßner, der auf 3:0 stellte und Daniel Dodaro traf zur 4:0-Pausenführung. Nach dem Wechsel erhöhte Dodaro mit einem Sololauf auf 5:0, ehe die biederen Gäste durch Denny Nisseler Hoppe auf 1:5 verkürzten. Kirchgeßner machte wenig später das halbe Dutzend voll. Erneut Hoppe traf für Lechhausen und den Schlusspunkt setzte für Mühlhausen Kirchgeßner zum 7:2-Endstand. Torhüter Pistauer zeichnete sich dann noch mit einem gehaltenen Strafstoß aus – er parierte den Schuss von Keita.

FC Alba Augsburg – BC Rinnenthal II 1:0 Noch ehe der BC Rinnenthal ins Spiel fand, war die Niederlage bereits besiegelt. Adrian Ganfencu erzielte mit dem ersten Angriff von Beginn an den Treffer des Tages. Der BCR traf dagegen nicht.

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