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Fußball-Nachlese

29.10.2018

Stätzling II sehnt die Pause herbei

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Zum Verzweifeln ist die Lage für den FC Stätzling II und seinen Trainer Hanna Toksoy (rechts). Auch in Kriegshaber ging man mit 0:3 leer aus und schwebt somit weiter in Abstiegsgefahr.
Bild: Michael Hochgemuth

Trainer Hanna Toksoy hat derzeit gerade mal elf Spieler zur Verfügung. Beim TSV Friedberg, in Rinnenthal und in Ried ist man froh, dass gespielt werden konnte.

Fast in jeder Saison gibt es Wochenenden, an denen entweder Dauerregen oder Schnee einen Spielbetrieb bei den Amateurkickern unmöglich macht. So auch am vergangenen Sonntag, als auf den Plätzen in der Region nur ein Rumpfprogramm über die Bühne gehen konnte. Und wie es immer so ist, die einen waren froh, dass gespielt werden konnte, die anderen hätten es lieber gesehen, wäre das Spiel der Witterung zum Opfer gefallen.

Zu denen, die gegen einen Spielausfall nichts einzuwenden gehabt hätten, zählt Hanna Toksoy, der Trainer des FC Stätzling II. der Kreisliga-Absteiger kommt auch in der Kreisklasse Augsburg-Mitte nicht so recht auf die Beine und liegt derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz – und das mit einem Spiel mehr auf dem Konto als die unmittelbare Konkurrenz aus Kissing oder Ottmaring. Mit 0:3 verlor der FCS II beim TSV Kriegshaber und er hatte dort gerade mal elf Spieler aufbieten können. „Ich bin selber am Verzweifeln“, so Trainer Toksoy. „Eigentlich haben wir einen großen Kader, aber wir haben viele Verletzte, einige sind krank, andere fallen aus beruflichen oder schulischen Grünen aus“, meinte er weiter. „Ich hoffe ehrlich auf schlechtes Wetter, denn wegen mir könnten die letzten Spiele vor der Winterpause ausfallen“, fügte Hanna Toksoy an. Der glaubt auch, dass die mangelnde Trainingsbeteiligung mit ein Grund für die vielen Verletzungen ist. „Wer nicht kontinuierlich trainiert, der ist einfach anfälliger“, meinte er. Und wenn man „immer auf den Deckel kriegt“, dann leide auch die Motivation, führte der Coach weiter aus. Der FCS-Trainer ist aber von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt: „Wenn alle trainieren, fit sind und Gas geben, dann bin ich guter Dinger, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“

Team packt seine Tugenden aus

Zu denen, die froh waren, dass gespielt wurde, zählte Ali Dabestani, der Trainer des TSV Friedberg. Kein Wunder, hatte der Tabellenführer der Kreisliga Ost doch beim TSV Rehling mit 5:0 gewonnen – und das auf überzeugende Art und Weise. „Die Mannschaft hat wieder ihre Grundtugenden ausgepackt, ist zusammengerückt und war endlich wieder einmal effektiv“, freute sich der Trainer. Man könne nicht alles spielerisch gestalten, sondern man müsse auch einmal dagegenhalten, meinte der TSV-Coach – und das habe sein Team auch getan. Auch beim BC Rinnenthal dürfte man erleichtert darüber sein, dass die Partie in Münster stattfinden konnte. Schließlich gewann man mit 2:1, feierte den dritten Auswärtssieg in Serie und bleibt so an der Spitzengruppe dran. Das Spiel in Münster aber war nichts für schwache Nerven, doch das Team um das Trainerduo Losert/Rolle brachte den Dreier schließlich nach Hause. Mann der Stunde beim BCR ist derzeit Alexander Demel. Der erzielte beide Treffer und war wie schon in der Vorwoche beim 2:1 in Lechhausen damit der Matchwinner für das Team, das nun fünf Spiele in Serie ungeschlagen überstanden hat.

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Neue Hoffnung bei Ried

Noch sind es vier Punkte Abstand zum rettenden Ufer in der Kreisklasse Aichach, doch beim SV Ried scheint sich ein kleiner Silberstreif auf Horizont aufzutun. Mit 2:1 gewann das Team des derzeit verletzten Spielertrainers Dominik Koch gegen den TSV Inchenhofen, was der Hoffnung auf den Klassenerhalt neue Nahrung gibt. Eine gute Abwehrleistung und die Verwertung eines Inchenhofer Geschenks waren ausschlaggebend für den Erfolg.

Freuen durfte sich auch die zweite Garnitur des TSV Friedberg in der A-Klasse Ost über den 3:1-Derbysieg beim SC Eurasburg. Dagegen hätten es die Spieler des SV Mering II diesmal wohl lieber gesehen, wenn ihr Spiel ausgefallen wäre – schließlich setzte es bei der TSG Augsburg eine doch ziemlich empfindliche 1:5-Niederlage.

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