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Fußball-Nachlese

01.10.2018

Stätzling und Kissing setzten Zeichen

Maximilian Heiß brachte den FC Stätzling beim Tabellenführer VfB Durach in Führung. Am Ende sprang für den FCS ein Punkt heraus.
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Maximilian Heiß brachte den FC Stätzling beim Tabellenführer VfB Durach in Führung. Am Ende sprang für den FCS ein Punkt heraus.
Bild: Michael Hochgemuth (Archiv)

Der FCS spielt unentschieden beim Tabellenführer Durach. Der KSC gewinnt klar gegen Kaufering. Beim TSV Friedberg ist die Siegesserie allerdings gerissen.

Ein Spiel beim Tabellenführer ist immer eine Herausforderung. Die Fußballer des FC Stätzling gingen aufgrund des dünnen Kaders zusätzlich geschwächt in die Partie gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter. Am Ende trotzte das Team dem VfB Durch in der Flutlichtpartie am Freitagabend bei einem 1:1-Unentschieden aber einen Punkt ab. „Das war ein super toller Auftritt“, sagt Stätzlings Trainer Alex Bartl . Das Spiel sei von der Abwehrwehrarbeit geprägt gewesen. Das Team habe seine Strategie richtig umgesetzt. Vom Kader her musste Bartl aber wieder improvisieren. Aus der zweiten Mannschaft hatte er Tobias Heckmeier mitgenommen.

Am Mittwoch rollt im Landkreis wieder der Ball. Auch der FC Stätzling ist gefragt. Das Team empfängt am Tag der Deutschen Einheit zu Hause um 15 Uhr den BSK Olympia Neugablonz. „Die sind schlecht in die Saison gestartet, haben aber in den letzten Wochen aufgeholt mit drei Siegen und einem Unentschieden“, sagt Bartl. Der Punkt gegen Durach sei zwar schön gewesen, bringe aber im Hinblick auf die Saison nicht viel. Bartl will, dass in den kommenden zwei Partien gegen die Gegner aus dem unteren Tabellenfeld wieder drei Punkte herausspringen.

Wieder erfolgreich in der Bezirksliga Süd war der Kissinger SC. Nach drei Niederlagen in Folge siegte das Team von Spielertrainer David Bulik. Es setzte sich mit 3:0 klar gegen den VfL Kaufering durch. Kissings Abteilungsleiter Mario Borrelli sagt: „Wir haben endlich wieder richtig Fußball gespielt und unsere Chancen genutzt.“ Zudem habe Torwart Daniel Sedlmeir einen sehr guten Tag gehabt und vor dem ersten Tor von Bulik das 0:0 gehalten. „Endlich hat die Mannschaft das abgerufen, was sie im Training stets zeigt“, sagt Borrelli. Dort sei die Leistung in den vergangenen Wochen gut gewesen. „Man hat gesehen, dass die Spieler in den Kader wollten.“ Doch auf dem Platz riefen sie ihr Können nicht ab. Nun hofft Borrelli, dass die Mannschaft am Mittwoch beim TSV Bobingen nachlegt, Anstoß 15 Uhr.

Stätzling und Kissing setzten Zeichen

Friedbergs Siegesserie ist gerissen

Bei Friedberg ist die Serie gerissen. In dieser Saison hatte der TSV in der Kreisliga Ost bisher kein Spiel verloren. Am Sonntag musste sich das Team aber auswärts beim SC Griesbeckerzell mit 1:3 beugen. TSV-Trainer Ali Dabestani sagt: „Ich konnte das Gerede von der Serie sowieso nicht mehr hören.“ Er analysiert lieber die Leistung seiner Spieler. „Wir waren in allen Belangen schlechter als der Gegner“, sagt er. Nach 14 Minuten musste Kapitän Marcel Pietruska verletzt vom Platz. „Danach haben wir den Faden verloren. Aber wir waren allgemein nicht auf der Höhe.“ Den Trainer ärgert, dass zwei Gegentore aus Standardsituationen fielen. „Da sind wir nicht konzentriert genug“, sagt Dabestani. Nun muss das Team am Mittwoch um 15 Uhr wieder ran. Es empfängt den TSV Burgheim. „Ein sehr starker Aufsteiger“, sagt Dabestani. Das Team sei vor allem in Standardsituationen gut. „Da, wo wir immer Probleme haben.“ Ob Kapitän Pietruska wieder einsatzfähig ist, ist zweifelhaft. Bei einem Zweikampf hatte er sich am Sprunggelenk verletzt. „So wie der Fuß aussah, wird das eher nichts“, sagt Dabestani.

Der BC Rinnenthal als zweiter Kreisligist ging am Sonntag ebenfalls leer aus. Nach dem Sieg gegen die DJK Langenmosen hatte das Team der Trainer Franz Losert und Markus Rolle neue Hoffnung geschöpft. Bei der 2:3-Niederlage gegen den SSV Alsmoos-Petersdorf verkaufte sich der BCR auch gut. Doch letztlich schoss Stefan Simonovic, der Topstürmer der Kreisliga, die Gastgeber zum Sieg. Zumal der BCR die letzten zehn Minuten in Unterzahl spielte. Nach einem aus Sicht der Rinnenthaler eher harmlosen Foul hatte Matthias Reisinger die Rote Karte gesehen. Am Mittwoch wird es für den BCR nicht einfacher. Zu Hause erwartet das Team um 15 Uhr den zweitplatzierten SC Griesbeckerzell.

Nicht von der Spitze zu vertreiben ist zurzeit der TSV Dasing in der Kreisklasse Aichach. Am Wochenende musste das Team nur kurz den Spitzenplatz verlassen, weil Verfolger SC Mühlried bereits am Samstag den SV Ried mit 4:1 geschlagen hatte. Am Sonntag setzte sich Dasing dann aber mit 2:0 gegen den drittplatzierten Gundelsdorf durch. Auch wenn Trainer Jürgen Schmid sich nach der frühen Führung gewünscht hätte, dass seine junge Truppe die weiteren Vorstöße sachlicher und klarer zu Ende gespielt hätte. Doch auch wenn Dasing kein Tor mehr nachlegte, durch den 2:0-Sieg führt das Team die Tabelle wieder mit 27 Punkten und zwei Zählern Vorsprung vor Mühlried an.

Schwierige Situation in der Kreisklasse Augsburg-Mitte

Schwierig bleibt die Situation für die Altlandkreis-Vertreter in der Kreisklasse Augsburg-Mitte. Nach den Niederlagen am Wochenende bilden der SV Ottmaring (vier Punkte) und der Kissinger SC II (sechs) weiterhin die Schlusslichter der Tabelle. Der FC Stätzling II steht zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, hat aber nur zwei Punkte mehr als der KSC II. Bei dem Heimspiel seines Teams gegen den SV Mesopotamien ist KSC-Abteilungsleiter Borrelli allerdings das Verhalten der Gäste übel aufgefallen. „Die haben sich total daneben benommen“, sagt er. Der Schiedsrichter habe allerdings auch nicht durchgegriffen, während der Kissinger Spielertrainer Stefan Scheurer in der 25. Minute mit Rot vom Platz geschickt wurde. Borrelli betont seine italienischen Wurzeln und sagt im Hinblick auf die Spieler des Assyrischen Mesopotamien Vereins: „Man muss schon Disziplin und Regeln einhalten, egal welche Religion man hat oder aus welchem Land man kommt.“

Für eine Mannschaft läuft es allerdings gut in der Kreisklasse: Der TSV Merching hält weiter den Kontakt zur Spitze auf dem dritten Platz – punkgleich mit dem TSV Kriegshaber auf Rang zwei.

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