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16.03.2009

Standards zwingen den TSV in die Knie

Der TSV Friedberg hat den Auftakt in die Frühjahrsrunde "verstolpert". Zwar hatten die Friedberger am gestrigen Sonntag beim ASV Fellheim über weite Strecken deutlich mehr vom Spiel, nur Zählbares brachten die Mannen von Trainer Werner Heiß nicht mit nach Hause. 1:3 hieß es am Ende aus Friedberger Sicht und vor allem die Standardsituationen waren es, die dem TSV 1862 zu schaffen machten.

Von Andreas Paul und Peter Kleist

"So leicht wie heute wird man in Fellheim nicht so schnell wieder gewinnen können - nur wir haben's nicht gemacht", meinte ein enttäuschter Werner Heiß nach dem Spiel. Friedberg war spielbestimmend, tonangebend und feldüberlegen - doch die Punkte blieben beim ASV. Dabei hatten die Fellheimer aus dem Spiel heraus wenig Möglichkeiten, waren dafür aber mit ihren Standardsituationen immer gefährlich. Nach 13 Minuten zeigte der ASV dies zum ersten Mal, als Cetinkaya einen Freistoß per Kopf zum 1:0 ins Netz wuchtete. Und Peciak war in der 44. Minute nach einer Ecke ebenfalls mit dem Kopf zur Stelle und ließ TSV-Keeper Mendel beim 2:1 keine Chance. Mendel hatte unmittelbar vor dem Eckball einen Freistoß der Allgäuer glänzend gehalten.

Für den TSV war das 1:2 natürlich umso bitterer, als man ja drei Minuten zuvor erst den Ausgleich geschafft hatte. Bastian Lang - neben Dennis Marzahn der auffälligste Spieler im TSV-Mittelfeld - hatte Andreas Kühnl perfekt geschickt und der hatte aus zwölf Metern zum 1:1 getroffen. Die größten TSV-Chancen bis dahin hatte Marzahn mit einem fulminanten 30-Meter-Schuss und einmal rettete der ASV nach einem Getümmel nach einer Ecke auf der Linie.

Standards zwingen den TSV in die Knie

Nach der Pause bot sich den 100 Zuschauern das gleiche Bild. Fellheim ließ Friedberg kommen, baute ganz auf Konter - und der TSV war überlegen, aber alles andere als zwingend. Nur ein Holzberger-Schuss (55.) und ein Freistoß von Marco Surauer (73.) sorgten noch für Gefahr, ein Treffer aber blieb den Friedbergern verwehrt. Heiß regierte, brachte mit Tobias Schulz und Michael Makowski zwei weitere offensive Kräfte und lockerte die Abwehr um Libero Emi Miok - vergeblich. In der 86. Minute liefen die Friedberger schließlich in den entscheidenden Konter, Knauz verwertete nach einer "Zwei-gegen-eins-Situation" eiskalt und machte mit dem 3:1 alles klar.

Für Friedberg eine ganz bittere, weil unnötige Niederlage - im Kampf um den zweiten Platz war dies jedenfalls ein herber Rückschlag für den TSV.

Friedberg: Mendel, Miok, Hauber, Nosek (ab 75. Makowski), Gocevic (ab 65. T. Schulz), Holzberger (ab 80. Bicakci), Lang, Marzahn, Kühnl, Surauer, Karakurt. - Tore: 1:0 Cetinkaya (13.), 1:1 Kühml (41.), 2:1 Peciak (44.), 3:1 Knauz (86.). - Zuschauer: 100.

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