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Steindorf

02.07.2019

Standort für Steindorfer Bürgerzentrum gesucht

Ein Anbau rechts an das Gemeindehaus hält das Planungsbüro für den besten Standort für das Bürgerzentrum.
Bild: Brigitte Glas

Planerin Friederike John gibt eine klare Empfehlung, wo diese Begegnungsstätte in Steindorf entstehen könnte.

Die kleinste Gemeinde im Landkreis soll ein Bürgerzentrum bekommen. Das ist unter anderem Bestandteil des vor Kurzem erarbeiteten Gemeindeentwicklungskonzeptes. Der Standort steht allerdings noch nicht fest. Friederike John vom Planungsbüro Opla hat dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung eine Untersuchung vorgestellt.

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Demnach empfehlen die Planer, das Bürgerzentrum als Anbau an das bestehende Gemeindehaus in Steindorf zu verwirklichen. Dass das Thema auch den Bürgern wichtig ist, zeigte die große Anzahl von Zuhörern. 20 Personen kommen in Steindorf sonst selten zu den Sitzungen.

Büro empfiehlt Anbau an Gemeindehaus in Steindorf

Prinzipiell infrage kommen neben dem Anbau ans Gemeindehaus drei weitere Standorte zwischen Steindorf und Hofhegnenberg, eben dort, wo auch das noch zu bauende Feuerwehrhaus entstehen soll. Zu bedenken sind: die Anbindung an Ortsteile, die Einfügung in das Ortsbild, die zentrumsnahe Lage, Parkmöglichkeiten, die fußläufige Erreichbarkeit, aber auch Immissionsschutz, Grundstückspreis, Baukosten, der Eingriff in Natur und Landschaft, die Nachnutzung der Bestandsgebäude und die Erweiterungsmöglichkeiten. Das Büro Opla empfiehlt eindeutig den Anbau ans Gemeindehaus.

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So würde ein Zentrum für alle Ortsteile geschaffen, die Dorfmitte würde gestärkt und gestaltet und die Situation der Vereine verbessert. Es sei eine „einmalige Chance für die Gemeinde Steindorf, ein neues Dorfzentrum zu schaffen“, sagte John. Der Gemeinderat hat nun eine Grundlage für seine weiteren Entscheidungen.

Bauprojekt in Hausen: Das Landratsamt muss entscheiden

Weiter ging es im Gemeinderat um private Bauvorhaben. In der vorausgegangenen Sitzung hatte das Gremium einer Bauvoranfrage für den Ortsteil Hausen nicht zugestimmt. Das Grundstück an der Dorfstraße soll mit zwei Doppelhäusern und einem Einfamilienhaus mit Garagen und Stellplätzen bebaut werden. Nach einem Gespräch mit dem Bauwerber stand das Projekt nun ein zweites Mal auf der Tagesordnung. Die Räte sahen den „dörflichen Charakter“ von Hausen in Gefahr und fürchteten Probleme bei der Abwasserentsorgung. Der Bauherr sieht das anders und meint, dass die Bebauung keinesfalls zu dicht sei. Das Landratsamt teile seine Meinung. Die Fragen der Abwasserentsorgung können aus seiner Sicht durch eine Pumpstation auf dem eigenen Grundstück gelöst werden. Der Gemeinderat lehnte den Antrag mit zwei zu sechs Stimmen erneut ab. Jetzt muss das Landratsamt entscheiden.

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