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31.07.2010

Steindorf muss über Gebührenerhöhung nachdenken

Steindorf Kinderbetreuung und Wasserversorgung haben im Jahr 2009 die Kostenkalkulation der Gemeinde Steindorf gesprengt. Das offenbarte der Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung 2009, der nun vorliegt. Die Gemeinderäte haben in ihrer jüngsten Sitzung die Ansatzüberschreitungen nachträglich genehmigt. Besonders die Wasserversorgung und der Kindergarten und die Kinderkrippe hätten für unerfreuliche Entwicklungen gesorgt, erläuterte Andreas Sausenthaler, der Verwaltungsfachwirt der VG Mering. Das Defizit sei deutlich gestiegen. Gebührenanpassungen sollten dringend diskutiert werden. Dass trotzdem ein positives Jahresergebnis erzielt wurde, ist der Gewerbesteuer zuzuschreiben. Die Rücklagen von 1,46 Millionen Euro seien keinesfalls zu hoch, da in den nächsten Jahren Investitionen und Unterhaltsmaßnahmen anstünden.

Der Halbjahresbericht zum Haushalt 2010 fiel ähnlich aus. Die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt entwickeln sich planmäßig. Viel Geld in die Kasse bringt auch dieses Jahr die Gewerbesteuer. Das Jahresergebnis des Vermögenshaushalts wird davon abhängen, ob noch Bauplatzverkäufe möglich sind. Alle Bauanträge genehmigten die Räte. So darf in Eresried ein Aussiedlerhof gebaut werden, in Hofhegnenberg wird ein Grundstück umzäunt und ein Wohnhaus an die Stelle eines abgerissenen Stadels gebaut.

Für den Bebauungsplan "Liftenweg" in Hausen wurde der Aufstellungsbeschluss gefasst. Die Planung übernimmt das Ingenieurbüro Reimann aus Fürstenfeldbruck.

Um die Probleme am Regenüberlaufbecken in Hausen in den Griff zu bekommen, soll Arnold Consult ein Konzept erarbeiten. (glb)

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