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Kommunalwahl

23.03.2020

Stichwahl in Mering: Stefan Hummel geht für die SPD ins Rennen

Stefan Hummel von der SPD tritt bei der Stichwahl in Mering an.
Bild: Eva Weizenegger

Plus Als Verwaltungschef in Pöttmes weiß der 35-Jährige, wie eine Kommune funktioniert. Er will ein attraktives Zentrum für Mering.

Stefan Hummel hat es bei seiner ersten Kandidatur in Mering gleich als Kandidat der SPD in die Stichwahl geschafft. Der 35-Jährige war bisher in der örtlichen Kommunalpolitik noch nicht aktiv, bringt aber als Verwaltungschef in Pöttmes wichtige Kenntnisse mit.

Hummel ist im fränkischen Bamberg aufgewachsen und hat einige Jahre in München gelebt und gearbeitet. Dann heiratete er einen Meringer, Florian Hummel, und lebt mit ihm seit 2014 in der Marktgemeinde. Beruflich hat er einen Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt und Wirtschaftsassistent vorzuweisen. Er arbeitete in der Münchner Stadtverwaltung, bevor er als geschäftsleitender Beamter ins Pöttmeser Rathaus wechselte.

Hummel ist in der Tanzsportabteilung des SV Mering aktiv

Als Hobbys nennt Hummel als Erstes den Tanzsport – er ist in der Tanzsportabteilung des MSV aktiv. Außerdem begeistert er sich fürs Segelfliegen und für Reisen mit dem Wohnmobil.

Sein damaliger Chef, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, war für Hummel der Grund, in die SPD einzutreten. Mit dem Umzug nach Mering wechselte er in den hiesigen Ortsverein, bei dem er auch im Vorstand ist.

Als Meringer Bürgermeister hätte Hummel schon einige Ziele: ein attraktives und verkehrsberuhigtes Ortszentrum, ausreichende und gute Kinderbetreuungseinrichtungen, barrierefreie und seniorengerechte Infrastruktur sowie bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum. Wichtig sind ihm auch zukunftssichere digitale Netze, zumal er die Angebote einer digitalen Verwaltung ausweiten möchte. Der 35-Jährige sieht es als Aufgabe, das örtliche Gewerbe zu stärken, ebenso wie Vereine und das Ehrenamt.

SPD-Kandidat will eine Bürgerwerkstatt einrichten

Wenn er die Wahl gewinnt, will er eine Bürgerwerkstatt einrichten und auf eine verbindliche Bürgerbeteiligung achten. Zum Ziel gesetzt hat er sich auch eine solide und verlässliche Finanzpolitik. Aufgrund der aktuellen Geschehnisse und auch für eventuelle künftige Situationen schlägt der SPD-Kandidat die Einrichtung einer gemeindlichen Koordinationsstelle vor. Diese soll Bürger und Geschäftsleute zu Hilfsangeboten informieren, verschiedene Hilfsangebote vor Ort koordinieren und die Ehrenamtlichen unterstützen sowie Kontakt zu übergeordneten Behörden halten.

Lesen Sie auch: Florian Mayer geht für die CSU in die Stichwahl in Mering

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