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Mering

10.05.2017

Stimmgewalt beim Konzert in der Meringer  Sankt Michaels Kirche

Die Vokalisten wussten ihr Publikum in der Meringer Pfarrkirche St. Michael zu überzeugen.
Bild: Manuela Rieger

 Vokalisten begeben sich auf eine kirchenmusikalische Zeitreise

Mit einem stimmgewaltigen gregorianischen Jubilate eröffnete am Sonntagabend das fünfköpfige Herrnensemble das Vokalistenkonzert im Mittelgang der Pfarrkirche Sankt Michael in Mering.

Die zwölf Sänger und Sängerinnen unter der Leitung von Bariton Christian Schwarz sangen überwiegend geistliche Lieder und beeindruckten mit volumenstarken Stimmen, aber vor allem mit präzisen Einsätzen und akkuratem Zusammenwirken: Ob tiefster Bass oder höchster Sopran - die Vokalisten beherrschten souverän und mit erstaunlicher Klarheit und Volumen eine beachtliche Bandbreite von Tönen und vereinten diese professionell. Erst nach einer Zugabe entließ das mittlerweile stehende Publikum die Vokalisten.

Selten gesungene Komponisten bot das Ensemble mit seinem Konzert in der katholischen Pfarrkirche. Die Vokalisten singen seit gut acht Jahren überwiegend christliche Lieder, sind aber auch der modernen Musik wie dem Pop verbunden.

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Mit geistlicher Musik begeisterte das Ensemble dieses Mal das Meringer Publikum. Der meditative, mystische Chorgesang versetzte die Zuhörer in andächtiges Schweigen.

Die Sänger beeindruckten mit volumenstarken Stimmen, aber vor allem mit präzisen Einsätzen und akkuratem Zusammenwirken, wobei in verschiedenen Stücken einzelne Soli mit dezentem Hintergrundgesang besonders gut gefielen.

Ob tiefster Bass oder höchster Sopran - die Sänger beherrschten souverän und mit erstaunlicher Klarheit und Volumen eine unglaubliche Bandbreite von Tönen und vereinten diese professionell. Ungewöhnlich war die Darbietung: So waren sie in unterschiedlichen Gruppen oder im Kirchenraum verteilt, vor oder hinter dem Altar, die sorgte für ein ganz neues Klangerlebnis der Zuhörer. Der Gesang war präzise und den Liedern entsprechend gefühlvoll.

Während ein Cantate Domino kraftvoll den kompletten Kirchenraum erfüllte, so war im nächsten Augenblick auch zartes pianissimo bis in die letzten Reihen ein Hörgenuss. Programmatischer Höhepunkt war Steffano Bernardis Magnificat, das endgültig Gänsehaut bei den Zuhörern auslöste. Und auch beim Ave Maria von Derecskei András sangen sich die Vokalisten in die Herzen der Zuhörer.

Die kirchenmusikalische Zeitreise der Vokalisten ging von der musikalischen Renaissance und des Frühbarocks bis hin zur Moderne und noch lebenden Komponisten. Mit großem Applaus belohnte das Publikum die Vokalisten, die sich wiederum mit einer Zugabe revanchierten.

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