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Konzert

09.12.2019

Swinging in the snow im Friedberger Schloss

Peter Resler, Alexandrina Simeon, Gerd Meyer und Peter Papritz (von links) wussten alle Register zu ziehen und begeisterten. Foto: Manuela Rieger

Die Sänger Alexandrina Simeon und Gerd Meyer unterhalten zusammen mit Peter Papritz am Klavier mit Swing und Jazz im ausverkauften großen Saal ihr Publikum. Erzähler Peter Resler stimmt auf Weihnachten ein

Ein Christbaum neben der Bühne und ein winterlich-weihnachtliches Klang-Potpourri aus Pop, Jazz, Swing und Traditionals sorgten für Weihnachtsstimmung beim Publikum im Friedberger Schloss. „Christmas Jazz“ war angesagt am Samstagabend.

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Der mit Mandarinen und Nüssen adventlich geschmückte Saal war ausverkauft und das Publikum gespannt, was es erwartete. Swinging Christmas, was sich dahinter wohl verbirgt? Zwei Wochen vor Heiligabend sei das schon ein Vorgeschmack, befand Sonja Weinfurtner zur Begrüßung. Mal besinnlich und mal schräg, mal laut und fröhlich. Dann kamen singend Alexandrina Simeon und Gerd Meyer auf die Bühne. Das Duett servierte forthin Mainstream-Jazz und ließ gleich mal das Winterwonderland glänzen. Sängerin Alexandrina Simeon legte sich ins Zeug. „Jingle Bells“ mit viel Klingeling vom Klavier gab es mit Peter Papritz. Ein lustiges „Let it Snow“ folgte. Bei „Christmas Rock’nRoll“ ging’s im flotten Double zur Sache. „Santa Claus ist coming to town“ und mit einem weichen Little Drummer Boy wurde auch der letzte Skeptiker mitgerissen von der Stimmung.

Bei dem Medley aus Silverbells und Christmas Waltz und anderen Songs wollte manch einer mitsingen, im Takt mitgeklatscht wurde sowieso. Wundervolle Lieder folgten, vieles erschien im neu arrangierten Gewand, wie das swingende Sleigh Ride. Herzerwärmend, humorvoll, manchmal belehrend waren die Geschichten von Peter Resler. Egal ob Bärwurz der Verdauung förderlich ist oder ein alter Christbaumständer nach Restauration sein Unwesen treibt. Der Erzähler im Ohrensessel auf mit Geschenken verzierter Bühne sitzend brachte das Publikum zum Schmunzeln.

Swinging in the snow im Friedberger Schloss

Sicherlich nicht die einzigen Gänsehautmomente in diesem Adventskonzert, das die Protagonisten mit dem so ihm eigenen dynamischen Auftreten, gespickt mit unterhaltsamen Elementen, kredenzten. Von den rockigen Klängen bis hin zum ergreifenden Silent Night reichte das Repertoire, immer wieder unterbrochen von schelmisch-beschwingten Ausflügen à la „Dingl Ding“.

Es gibt Hunderte von Jazz-Arrangements der beliebtesten Christmas-Hits, von zart bis wild. Und die Musical- und Gospel-erfahrene Profisängerin aus Augsburg versuchte sich auch mal an wilden Jazz-Scats. Bestes Arrangement des Abends war „Süßer die Glocken nie klingen“, wunderbar modern interpretiert. Hier konnten Alexandrina Simeon und Gerd Meyer noch einmal ihre Stimmen voll entfalten. Nach begeistertem und langem Applaus wurde das Publikum nach drei Zugaben in den Winterabend geschickt.

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