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Friedberg

30.11.2017

Tatjana Hesse springt zum viertel Mal zum Sieg

Zum vierten Mal holt Tatjana Hesse den Niederbayernpokal im Trampolinturnen nach Friedberg.
Bild: Werner Miller

Der Niederbayernpokal geht wieder an die Friedbergerin. Doch das ist nicht alles. Auch Jessica Pilz gewinnt den Cup und weitere TSV-Sportler holen Medaillen.

Gold und Silber regnete es auf den TSV Friedberg beim elften Niederbayernpokal im Trampolinturnen in Bad Abbach. Die Ausbeutet in der idyllisch gelegenen Kleinstadt an der Donau gefiel besonders dem Cheftrainer der Friedberger Trampoliner, Christian Groß. Damit, dass seine Sprungathleten am Ende so erfolgreich abschneiden, hatte er nicht gerechnet.

Schließlich traten in diesem Jahr 160 Teilnehmer, eine Rekordzahl, beim Niederbayernpokal an. Sogar aus Berlin, Frankfurt, Darmstadt, Stuttgart und Weingarten, den Hochburgen des Trampolinturnens, meldeten sich Sportler, die den Bayern den Pokal streitig machen wollten. Dadurch angestachelt und bestens motiviert ließen die Friedberger nichts anbrennen. Mit etwas Glück wäre der Medaillenregen sogar noch größer ausgefallen, denn es gab vier vierte Plätze für den TSV.

Als Krone der Leistung eroberte Tatjana Hesse (2001), die als Favoritin antrat, nun schon zum vierten Mal hintereinander den Niederbayernpokal. Mit einer Punktzahl von 46,415 distanzierte sie deutlich Nele Kaupp, eine Bundesligaturnerin aus Darmstadt-Eberstadt, die 3,98 Zähler weniger auf dem Konto hatte. Mit dem Schwierigkeitsgrad 7,9 ist sie die Top-Turnerin des TSV Friedberg: Ihr Ziel sind die Deutschen Einzelmeisterschaften im September kommenden Jahres in Hamburg.

Wieder ganz ins Wettkampfgeschehen eingestiegen ist Jessica Pilz (1998) und bewies das gleich mit dem Siegerpokal, den sie sich mit 43,025 Punkten – einer knappen Differenz von 0,76 – vor Anja Lipke vom SSC Südwest Berlin holte. Äußerst spannend verlief der Finalkampf zwischen Laura Hillenbrand und Leonie Spormann vom TSV Bad Abbach, bei dem die Friedbergerin mit sechs Hundertsteln Punkten ins Hintertreffen geriet.

Mit einer um einen Punkt höheren Schwierigkeit wäre Schönturnerin Annika Arzberger (2002) – Platz vier – mit ihrer eleganten Übung auf dem Treppchen gelandet. Zu Platz drei fehlten ihr 0,8 Punkte.

Mit einem unerwarteten Leistungsschub bewies Diana Raffler (2005), was in ihr steckt und schwang sich damit auf den zweiten Treppchenplatz. Zwei Plätze dahinter mit dem vierten Rang fehlten Phoenix Baumgardt winzige 0,12 Punkte aufs Podest. Anna Lena Reith kam unter 24 Teilnehmern auf den guten 14. Platz.

Bis fast unter die Hallendecke ging die Sprunghöhe bei den männlichen Jugendlichen. Eindeutig favorisiert war hier Lukas Heißler (2001), doch Moritz Mücke vom TV Weingarten hielt dagegen und erhielt im Finaldurchgang 0,475 Punkte mehr. Lukas (2001) stand somit als Zweiter auf dem Podest. 0,6 Punkte fehlten Marc Kimmel (2000) zum dritten Platz, so wurde er nur Vierter.

Mit starker Konkurrenz und 41 Teilnehmern hatte es Melanie Östlund (2006) zu tun. Sie landete im Mittelfeld und wurde Vierzehnte. Julina Kimmel (2006) brachte es da auf Platz 17, Emily Ullmann auf Platz 18 und Melissa Fehn auf Platz 21 unter 41 Teilnehmern. Vom Jahrgang 2005 kamen unter 25 Teilnehmern Helena Chortikoglou auf Platz zwölf und Lara Quittkat auf Rang 19. In der männlichen Jugend verpasste Tim Wanitschek das Finale ganz knapp.

Knapp vorm Ende des Wettkampfs ging es noch beim Kampf um den Mannschaftspokal heiß her. Um Haaresbreite schrammte der TSV Friedberg mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Phoenix Baumgardt und Diana Raffler an dieser Trophäe vorbei und überließ den Cup dem TSV Bad Abbach, der sich einen Vorsprung von 0,780 Punkten herausturnte. So fiel der Pokal für den TSV Friedberg in diesem Jahr einfach kleiner aus. Dritter wurden die Munich Airriders.

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