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Taubenplage in Friedberg: Die Stadt darf kein Venedig werden

Kommentar Von Sebastian Richly
01.12.2020

Plus Auch in Friedberg gibt es einige Tauben. Dass man derzeit nicht so viele sieht, darf über das Problem nicht hinwegtäuschen. Es muss mehr getan werden.

Wer einmal in Venedig über den Markusplatz spaziert ist, der kommt nicht auf die Idee, Tauben zu füttern. Denn die sogenannten "Ratten der Lüfte" können eine echte Plage sein. Wer jetzt glaubt, dass es mit den Tauben nur in größeren Städten Probleme gibt, war noch nicht in der Friedberger Innenstadt oder an der Grundschule Friedberg-Süd.

Schon seit vielen Jahren bereiten die Tiere auch den Friedbergern einige Probleme. Zwar sind derzeit relativ wenige Tiere zu sehen. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in Friedberg deutlich mehr als 100 Tiere gibt - nur verteilen sich die Tauben mittlerweile mehr über die Stadtteile.

Tauben wie hier am Rehlinger Kirchturm sind auch in Friedberg ein Problem.
Bild: Gerhard Mayer

Taubenplage in Friedberg ist nicht unbedingt sichtbar

Denn längst sind auch die Photovoltaikanlagen beliebte Ziele der Tauben geworden. Dort ist es schön warm - optimale Nistbedingungen für die Tiere. Überhaupt lebt es sich als Taube in Friedberg nicht schlecht. Es gibt genügend Nahrung auf den Feldern und warme Unterschlüpfe in der Stadt.

Zwar versucht die Stadt seit Neuestem, der Plage mit einem sogenannten Taubenhaus entgegen zutreten. Doch angesichts der Vielzahl der Tiere, sind weitere Maßnahmen notwendig. Wie unangenehm so eine Taubenplage sein kann, dazu braucht man nicht einmal nach Venedig zu schauen, sondern nur mal in Augsburg nachzufragen.

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