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Teil des Problems und Teil der Lösung

Kommentar Von Christian Lichtenstern
30.05.2018

Warum die Aktion des Bauernverbands Aichach-Friedberg wenigstens ein erster richtiger Schritt ist.

Das Wort Insektensterben rüttelt nicht nur auf, es macht vielen Menschen Angst. Die ist auch berechtigt, denn diese Veränderung kann keinen Menschen unberührt lassen.

Die Bauern schon gar nicht. Dieser Berufsstand lebt schließlich von der Natur und die Landwirte wissen auch ganz genau, dass ihr Anteil an der immer kleineren Artenvielfalt in unserer Landschaft gewaltig ist. Natürlich kann auch auf 100 Quadratmetern Steinvorgarten nichts mehr blühen, aber was ist das im Verhältnis zu rund 600000 Quadratmetern Acker und Wiese, die ein durchschnittlicher Betrieb heute bewirtschaftet.

Massentierhaltung, Überdüngung, Intensiv-Bewirtschaftung, Monokulturen, Schädlingsbekämpfung, Unkrautvernichter – das alles hat eklatante Auswirkungen auf unsere Umwelt. Blühstreifen und Blühflächen sind da nicht mal Feigenblätter. Doch sie sind zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Landwirtschaft hat nämlich nicht nur einen maßgeblichen Anteil am Insektensterben – sie ist auch der Schlüssel der Lösung.

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